Folge 2.05
Mein Kind, dein Kind
My baby, your baby
Roger sah Jamie einfach nur an und lächelte finster. Er wusste, was ihr nun durch den Kopf ging und er genoss ihre Angst. Ihre Augen funkelten immer so, wenn sie nicht weiter wusste. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er sie doch noch finden würde. Sie dachte, sie wäre endlich frei und könnte von vorne beginnen. Aber nun war alles wieder da, alle Erinnerung, ihre ganze Vergangenheit und er… Warum wollte sie es nicht wahr haben? Die Zeichen waren eindeutig gewesen; er hatte die Dämonen geschickt, er kannte so viele und wusste, wie man sie heraufbeschwören musste. Welchen würde er wohl als nächstes gehen die Mächtigen Drei kämpfen lassen? Aus welchem Grund wollte er, dass sie sterben, weil sie stärker waren als er oder weil er wusste, dass sie Jamie beschützen würden. Ja, das würden sie, sie brauchte nur Paige zu rufen und sie würde kommen. Aber Jamie würde sie dadurch auch in Gefahr bringen und das Risiko, sie zu verlieren, konnte und wollte sie nicht eingehen. Sie musste alleine dadurch und irgendwie versuchen zu entkommen, nur wie… Roger würde sie auf keinen Fall gehen lassen. Es hatte viel zu lange gedauert, sie wieder zu finden und nun wollte er über die alten Zeiten reden: „Schön, dass du dich an mich erinnerst, mein Herz. Wie lange ist es nun her?… Willst du mir nicht sagen, wie es dir jetzt geht? Ich meine, du bist schwanger… nicht wahr?… Von wem ist es denn?… Ich weiß nur, von wem es sein sollte, Jamie und das wirst du noch bereuen.“
Jamie atmete schneller, sie hatte keine Angst mehr um sich, aber um ihren kleinen Sohn. Sie wusste, wozu Roger in der Lage war und er würde vor nichts zurückschrecken. Nur was sollte sie tun, was konnte sie überhaupt tun? Nichts, sie war machtlos gegen ihn, so wie früher und sie hatte Angst, wie schon an dem Tag, als sie beschloss ihn zu verlassen. Von jenem Tag an, war sie nicht mehr glücklich gewesen, sie konnte nichts mehr fühlen außer ihrer Angst. Selbst in Victors Armen hoffte sie, alles vergessen zu können, aber das war jetzt alles egal. Die Situation schien aussichtslos und Jamie wusste nicht, ob er jemals gehen würde. Ihr Herz schlug schneller und er lächelte nur noch finsterer. Er wusste, dass sie litt und so sollte es auch sein. Er wollte sie leiden lassen, so wie er leiden musste, als er da alleine stand, am angeblich schönsten Tag seines Lebens. Heute tat es ihm nicht mehr weh, vielleicht hatte es ihm nie wirklich wehgetan, aber das musste sie nicht wissen. Sie sollte einfach da liegen und weiterhin Angst haben. Ihre Augen vielen ihr langsam vor Erschöpfung zu, sie versuchte dagegen anzukämpfen, aber sie war zu schwach. Er hatte sie aufgeregt und nun spürte sie so einen Schmerz. Ihre Atmung überschlug sich und es wurde alles schwarz…
Endlich Wochenende und alle Halliwellschwestern verbrachten den Tag zusammen. Auch Darryl und Cole saßen in der Runde, was Victor einfach übersah. Er war in seinen Gedanken nur bei Jamie und wollte wieder bei ihr sein. Seine Töchter verstanden dies nur zu gut und wussten gar nicht, warum er noch bei ihnen war. Immer wieder wies Paige ihn daraufhin, dass er ruhig hätte gehen können. Jamie und das Baby brauchten ihn nun mehr, als sie und seine Freundin würde sich bestimmt darüber freuen, ihn zu sehen. Victor nickte immer nur, doch in Wahrheit hörte er gar nicht zu. Er vermisste seine Liebste und wollte bei ihr sein, aber brauchte auch den Rest der Familie um sich, sonst fühlte er sich einsam. Irgendetwas sagte ihm, dass er gebraucht wurde. Seine Töchter genossen zwar seine Nähe, merkten aber auch, dass er nicht wirklich bei ihnen war. Während sie sich über die Zukunft unterhielten und Cole auf ihre Weise willkommen hießen, ließ Victor sich einfach hängen. Selbst seine beiden Enkelsöhne spürten, dass etwas mit ihm nicht in Ordnung war. Aus diesem Grund ging Wyatt zu ihm und setzte sich neben ihn auf das Sofa: „Opa. Geht es dir gut? Du siehst müde aus.“
Erst hörte Victor seinen Enkel gar nicht, doch dann beugte sich Wyatt so mit seinem Oberkörper, dass er seinem Großvater ins Gesicht sehen konnte und dabei fast auf seinem Schoß lag. Victor streichelte ihm sanft über seinen Kopf und er lächelte. Wyatt hatte ihm irgendwie wieder ein Licht gegeben und bald würde er nicht nur Jamie, seine Töchter und seine Enkel als seine Familie um sich haben, sondern ein zweites Leben haben. Sein Sohn würde alles auf den Kopf stellen, dass wusste er schon jetzt. Wie sollte er diese Familie nur unter einen Hut bekommen? Er liebte jeden Einzelnen von ihnen, aber seine Töchter waren Erwachsen und hatten selber Familien gegründet, während Jamie ihn brauchte und er brauchte sie, dass spürte er. Er half Wyatt dabei sich wieder richtig hinzusetzen und sagte ihm, dass er ihn lieb hatte: „Opa muss jetzt zu Jamie, sie braucht ihn, weil es ihr nicht gut geht. Verstehst du das, Wyatt? Opa hat dich lieb und er weiß, dass du ein großer Junge bist, der ihn versteht. Hab ich Recht, mein Großer?“
Wyatt nickte und winkte Victor zum Abschied zu, der sich auf dem Weg zum Krankenhaus machte. Dann ging der Blondschopf wieder zurück zu seiner Mutter und seinen Tanten und sagte ihnen, dass sein Großvater gegangen sei. Paige wollte ihm nachgehen, doch Phoebe bestand darauf, Victor und Jamie Zeit für sich zu geben. Paige setzte sich also wieder auf ihren Stuhl, als Cole ihre Hand nahm und sie sich glücklich an seine Schulter anlehnte. Piper fand diese Situation zwar noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber Darryl und Phoebe sahen das neue Paar gerne zusammen. Endlich war keiner mehr von ihnen allein, Phoebe hatte Darryl, Paige hatte Cole und Piper hatte, auch wenn Leo nicht mehr bei ihr war, zumindest ihre zwei Söhne. Jeder war auf seine Weise glücklich und mit dem Nachwuchs würden sie bald noch mehr Leben um sich herum haben. Phoebe konnte es kaum noch abwarten und richtete in Gedanken bereits das Kinderzimmer für Eva ein. Natürlich hatten Darryl und sie schon ein paar Dinge besorgt, doch noch stand nichts an seinem richtigen Platz. Das wollte sie in den nächsten Tagen ändern und Darryl hatte sich dafür extra frei genommen, da er so viel wie möglich mit anpacken wollte. Cole hatte auch bereits seine Hilfe zugesagt und so konnte schon fast nichts mehr schief gehen… Piper und Billie wollten gerade das Essen auf den Tisch bringen, als Phoebe laut aufschrie. Erst dachte Darryl, dass etwas mit dem Baby nicht stimmte. Doch dann sah er Phoebes Blick und wusste, dass sie eine Vision hatte… da war eine Höhle… alles war dunkel… der Dämon kam einfach aus dem Nichts und griff eine junge Frau an… Phoebe konnte ihre Schmerzen spüren, aber sie fühlte sich auch machtlos und erschöpft, als alles vorbei war. Darryl gab ihr ein Glas Wasser, doch keiner wollte unbedingt länger warten als nötig. Sie wollten alle wissen, was sie gesehen hatte und Billie freute sich schon darauf, mal wieder einem Dämon in den Hintern treten zu können. Aber Phoebe musste sie alle enttäuschen. Sie wusste nicht genau, was sie eigentlich gesehen hatte, denn der Dämon war entweder sehr schnell oder unsichtbar. Der Angriff auf die Unschuldige war einfach zu hektisch und sie hat nichts erkennen können, außer dieser Höhle. Paige und Billie sahen auf einer Stadtkarte nach, ob es irgendwo Höhlen gab, während Cole sich in der Unterwelt umsehen wollte. Paige war zwar nicht glücklich darüber ihn gehen zu lassen, doch sie wusste auch, dass er zurechtkommen und ihm nichts passieren würde. Sie suchte also weiter mit Billie Karte ab, als Darryl Phoebe half sich etwas hinzulegen. Die Hexe war durch ihre Schwangerschaft einfach nicht mehr so kräftig wie sonst, was auch Piper Angst machte. Sie konnte sich noch gut an ihre beiden Schwangerschaften erinnern, in denen ihre Söhne sie bereits aus dem Mutterleib beschützt haben. Doch Phoebe Tochter schien anders zu sein, irgendwie zerbrechlicher und nicht so stark wie ihre Cousins. An diesen ging das Chaos im Haus natürlich nicht spurlos vorbei und aus diesem Grund orbte sich Wyatt zu Chris in den Laufstall, um seinen Bruder im Ernstfall zu beschützen.
Roger saß in einem dunklen Zimmer und beobachtete Jamie durch einen Spiegel. Sie war schwach und noch immer angeschlagen durch seine Wiederkehr. Gerne hätte er sie noch ein wenig weiter gequält, doch dann waren die Ärzte gekommen und er musste verschwinden. Nun führten sie diese Untersuchungen durch und er wollte nicht mehr weiter zusehen. Das Bild von seiner ehemaligen Verlobten verschwand aus dem kleinen Spiegel. Er nahm ihn dann aber in die Hand und drehte ihn ein wenig. Gelangweilt wusste er nicht, was er tun sollte, als er Schritte hinter sich hörte. Seine Mutter war zu ihm gekommen. Sie wusste, an was ihr Sohn dachte und Aurora dachte an das gleiche: „Du solltest ihr nicht nachweinen – schon bald wird sich ihr Schicksal erfüllen und dann wirst du dich an ihr rächen können. Jamie Stockley… sie ist nur eine einfache Hexe, nichts besonderes… jeder, der sie je kannte, wird sie vergessen, du wirst sehen, es ist ganz einfach…“
Roger lächelte finster und warf den Spiegel von sich fort, der noch zerbrach, bevor er die Wand überhaupt berührt hatte. Überall lagen nun die Scherben herum und tausende Augen sahen vom Boden verwirrt zu den Beiden auf…
Paige und Billie hatten eine Höhle auf einer der Karte gefunden, sie war unten am Strand und nun wollten sie mit Piper dorthin und sich umsehen. Diese wollte ihre Söhne zwar nicht gerne alleine lassen, denn immerhin ging es Phoebe nicht besonders gut und Darryl konnte sich alleine nicht gegen Dämonen wehren, aber sie musste das Risiko eingehen. Also nahm sie Billies Hand, die sich an Paige festhielt und so verschwand sie mit den Beiden.
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Cole wusste, dass er vorsichtig sein musste, denn schließlich war er nur ein Halbdämon und hatte dabei geholfen die Triade zu vernichten. Er selbst war nun auch eine lebendige Zielscheibe. Bei jedem Schritt musste er aufpassen und lauschen, ob dort nicht doch etwas war. Er wollte den Schwestern schließlich helfen und Paige beweisen, dass sie sich nicht in einen Mörder verliebt hat, sondern in einem Mann, der alles für sie tun würde. Doch sterben wollte er nicht, denn gerade erst hatte er das Glück gefunden und das sollte ihm keiner so schnell wegnehmen. Aus diesem Grund war er vorsichtiger als sonst und achtete wirklich auf jedes Geräusch. Doch seltsamer Weise war es viel zu still in der Unterwelt, wo sich sonst die Dämonen untereinander bekriegten und feststellen wollten, wer der Stärkste von ihnen war. Es stimmte hier etwas nicht und das ließ ihn nicht los. Nur vor wenigen Tagen hatten Piper und er diesen Dämon gefunden und nun war hier alles wie leer gefegt… Nicht das die Unterwelt nicht schon unheimlich genug war, doch jetzt gruselte sich selbst der Dämon in Cole und es lief ihm eiskalt den Rücken runter. So ein Gefühl hatte er noch nie erlebt, er hatte noch nicht einmal darüber nachgedacht. Doch er wusste, dass er jetzt nicht weiterkam und blinzelte sich zu Paige. Die erschrak, als er plötzlich hinter ihr auftauchte. Piper dachte erst, es wäre der Dämon aus Phoebes Vision und wollte Cole sprengen, was Billie aber verhindern konnte: „Nein, Piper pass auf!“
Steine fielen von der Höhlendecke hinab und alle versuchten sich in Deckung zu bringen, um nicht verletzt zu werden. Als der Rauch dann nachließ kamen sie alle wieder zusammen, doch niemand hatte etwas herausgefunden, bis sie dieses Zischen hörten…
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Als Victor im Krankenhaus ankam, war Jamies Zimmer leer. Seine Freundin war verschwunden und auch ihr Bett war nicht mehr da. Er wusste nicht, was plötzlich los war und wollte, dass die Krankenschwestern ihm die Wahrheit sagten. Was sie ihm aber sagten, konnte er nicht glauben… Jamies Wehen hatten vorzeitig eingesetzt und nun wurde alles dafür getan, dass sie die Geburt ihres Kindes überlebte… was war nur passiert, warum war er nur nicht da gewesen. Sie hatte ihn gebraucht, irgendwas hatte sie belastet, sie aufgeregt… die Ärzte bangten um ihr Leben… was sollte er nur ohne sie tun – gerade wo sie so glücklich waren, wurde alles zerstört…nein, er durfte sie nicht verlieren, sie mussten sie retten… Jamie… er liebte sie doch… sie durfte ihn nicht verlassen… Victor verlor seine Kraft und musste sich hinsetzen. Tränen liefen über sein Gesicht und seine Gedanken waren nur bei Jamie. Immer wieder machte er sich Vorwürfe, dass er nicht bei ihr gewesen war. Er wollte sie nicht verlieren, der Gedanke machte ihn wahnsinnig. Er hätte schreien können, doch er blieb stumm. Alles um ihn herum schien nicht mehr wichtig, es war alles egal, nur sie zählte. Sie war stark und er glaubte an sie. Sie würde es schaffen und dann konnten sie gemeinsam leben und glücklich sein, sie musste nur stark sein und durfte ihn nicht verlassen. Er wünschte jetzt sich bei ihr sein zu können und ihre Hand zu halten, aber da war jemand, der ihn jetzt mehr brauchte…
Die Krankenschwester kam auf ihn zu und beglückwünschte ihn, denn er war gerade Vater eines gesunden Jungen geworden. Sie legte das kleine Baby in seine Arme und er konnte seine Nase in dem gähnenden Gesicht wieder erkennen. Es war wirklich sein Sohn, sein Sean, der nun in seinen Armen lag und einfach weiter schlief, während sein Vater weiterhin um das Leben von Jamie fürchten musste…
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Piper, Paige, Billie und Cole drehten sich erschrocken um. Sie wussten nicht, was dort im Dunkeln lauerte, doch es beruhigte sie in gewisser Weise. Dort war etwas, dass sie in jedem Moment angreifen könnte und sie konnten sich nicht besonders effektiv wehren. Das wirkungsvolle Angriffsmittel waren Coles Feuerbälle, doch wahrscheinlich würden diese die Höhle nur noch weiter einstützen lassen. Dann wurde das Zischen auf einmal lauter und es kam anscheinend näher, weshalb die drei Hexen und der Dämon etwas zurückwischen, bis sie in einem schwachen Licht doch etwas erkennen konnten… eine Frau, halb Mensch, halb Schlange, bewegte sich auf die Vier zu. Sie zischte mit ihrer langen Zunge und war bereit zum Angriff, als sie plötzlich von Cole attackiert wurde. Der Dämon hatte einen Feuerball nach dem Wesen geworfen und schrie die Hexen nun an: „Verschwindet, ich halt sie auf, bis ihr was gefunden habt – nur bitte beeilt euch.“
Paige nahm die anderen Beiden an ihren Händen und gemeinsam kehrten sie ins Haus der Halliwells zurück. Alle drei liefen sofort hoch auf den Dachboden und hatten nur ein Ziel, das Buch der Schatten. Darin musste die Lösung stehen und dann könnten sie dieses Wesen, das Billie für eine Medusa hielt vernichten. Doch sie hatte sich geirrt, denn Medusen sind zwar auch Halbwesen, doch die Schlangen tragen sie als Haare. Ihre Angreiferin war jedoch vom Bauch an abwärts eine Schlange und somit suchten die Hexen weiter. Bis zu dem richtigen Bild und dem Namen Echidna, einem Dämon, der das Fleisch seiner Opfer isst.
Billie wollte sofort ein paar Zaubertränke brauen, doch Paige und Piper lassen weiter im Buch. Dieses schreib vor, den Dämon zu vergiften und zwar mit nicht menschlichem Fleisch…
Darryl hatte Geräusche gehört und wollte nachsehen, was den Lärm versucht hatte. Während er also die Treppe nach oben ging, setzte sich Phoebe auf und wollte nach ihren Neffen sehen. Als sie jedoch den Laufstall berührte, wurde ihr schwindelig und sie bekam eine neue Vision…
Darryl hörte ihr Schreien und rannte zurück zu ihr, um zu erfahren, was geschehen war. Dieses Mal sah sie besser aus, aber auch besorgt und verängstigt. Jamie… Phoebe konnte es nicht in Worte fassen, was sie gesehen hatte. Es zerbrach ihr das Herz, aber vielleicht hatten sie noch Zeit. Ohne Darryl irgendwas zu sagen, schnappte sie sich die Jungs und bewegte Darryl dazu sie alle ins Krankenhaus zu fahren und zwar so schnell wie möglich. Denn schließlich ging es um Leben und Tod…
Piper wusste sofort was zu tun war, doch Paige wollte nichts davon hören. Sie konnte Cole nicht opfern, um diesen Dämon zu vernichten. Es musste eine andere Lösung geben, aber das Buch gab nicht mehr her. Die Echidna musste von Coles Fleisch essen, sonst konnte sie nichts vernichten, kein Zauberspruch und kein Elixier, einfach gar nichts. Es gab nur einen Weg und keine Zeit noch lange darüber zu diskutieren. Also kehrten sie zurück in die Höhle, in der sich die beiden Dämonen einen erbitterten Kampf lieferten. Cole sah die Drei als erstes und schöpfte Hoffnung, doch Paiges Gesichtsausdruck verriet ihm nichts Gutes. Er wollte wissen, was die Hexen wohl herausgefunden hatten, doch er konnte sie nicht erreichen. Er hörte nur noch Pipers Stimme, die ihm befahl, nicht mehr weiterzukämpfen. Es musste so sein und sie hielt Paige fest, damit sie ihrem Freund nicht helfen konnte. Dieser tat, was die Hexen ihm sagten und schrie laut auf, als der Dämon zubiss…
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Im Krankenhaus war Victor überrascht Phoebe zu sehen, doch sie hatte keine Zeit für ihn, sondern stürmte den Raum, in dem Jamie lag. Sie hatte es überstanden, aber sie war schwach und sie würde sich nicht retten können. Doch nun war Phoebe da und jedem Angreifer würde sie sich in den Weg stellen. Jamie durfte nicht sterben, doch genau darum ging es. Die erste Vision war nur eine Falle gewesen. Der Mann in ihrer Vision hatte Jamie getötet und das musste sie verhindern. Sie und Wyatt, der neben ihr stand und die Hand seiner Tante ganz fest hielt. Er wollte nicht alleine sein, sondern zu seiner Mutter, bis Roger auftauchte und Phoebe finster anstarrte: „Du glaubst, du könntest mich aufhalten, Hexe? Ich weiß, wer du bist, doch deine Fähigkeiten werden dir nicht helfen… Ich will nur mein Kind, sonst nichts…“
„Wyatt, jetzt!“, Phoebe wusste, dass ihr Neffe ihr helfen konnte und tatsächlich, der kleine Zauberer beschwor einen Energieball herauf und warf ihn auf Roger, der sofort die Flucht ergriff. Er dachte, er hätte alle Maßnahmen getroffen, aber mit dem Jungen hatte er nicht gerechnet und das war Phoebes Vorteil gewesen und auch Jamies, die langsam wieder wach wurde. Victor setzte sich an ihr Bett und legte ihr den kleinen Sean in die Arme. Dann gab er ihr einen Kuss auf die Stirn und legte seinen Arm um sie, was Darryl bei Phoebe genau so tat, die von den Gefühlen im Raum überwältigt wurde und weinen musste.
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Unter Schmerzen kam Cole wieder zu sich und sah Paige an, die versuchte seine Wunde zu versorgen. Er war wieder im Haus der Halliwells. Er lag auf Paiges Bett und er hatte keine Ahnung, was eigentlich passiert war, doch Paige sagte ihm, dass der Dämon ein Stück von seinem Fleisch gegessen hatte und dann starb. Cole sah an sich herunter und entdeckte die große offene Wunde an seinem Bauch…
1 Kommentar »
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Mandy (honeypie) Sagte:
on April 9, 2008 at 10:52
huhu,
ich bin mal wieder total begeistert, die 1 staffel war schon geil und hat super geendet, aber genauso geil hat die 2 staffel angefangen. und bis zu dieser folge war sie, naja, einfach geil.
freu mich schon auf die nächsten. mach weiter so!!!
ggglg mandy