Folge 2.06

Folge 6 (19)

         Liebe mich

         Love me

 

Cole ging es mittlerweile besser, doch vorsichtshalber hatte er sich noch für eine Woche krankschreiben lassen. Die Wunde war zwar bereits verheilt, aber nun konnte er ein paar Tage mit Paige verbringen. Diese war allerdings immer nur im Krankenhaus anzutreffen. Denn noch waren Jamie und Sean nicht entlassen worden. Victor kam aus diesem Grund jeden Morgen und ging erst immer sehr spät, damit er seine Familie so wenig wie möglich alleine war. Der Angriff hatte sie alle mitgenommen und noch immer schwieg Jamie. Sie wollte keinem erzählen, was passiert gewesen war. Der Schock saß noch immer zu tief und es schien keinen Ausweg zu geben. Immer wieder musste sie an Roger denken. An alles was war und an alles, was er noch tun könnte. Er hatte noch immer diese Macht über sie und sie hatte Angst vor ihm. Aber was sollte sie schon tun? Sie konnte sich nicht wehren… Sie hatte nur Glück gehabt, dass er nicht schon wieder aufgekreuzt war. Doch sie wusste, dass er nicht so einfach aufgeben würde. Nicht nachdem was zwischen ihnen war und nicht nachdem er so lange nach ihr gesucht hatte. Doch was konnte er noch von ihr wollen? Wenn er ihren Tod gewollt hätte, dann würde sie schon nicht mehr leben und Victor wäre wieder alleine. Victor, ja um ihn und um ihren Sohn Sean machte sich Jamie die größte Angst. Wenn ihnen etwas passieren würde, dann könnte sie sich dies niemals verzeihen. Sie waren doch alles was sie hatte. Ihre kleine Familie, ihr unendliches Glück. Der Moment, in dem Victor ihr ihren Sohn in die Arme gelegt hatte, war der Schönste in ihrem Leben. Der kleine Sean hatte ein Lächeln auf seinen Lippen und sah so süß aus beim Schlafen. Er lag so ruhig in ihren Armen und kuschelte sich an ihre Brust. Beim ersten Mal musste Jamie weinen vor Freude und hatte sich erst nach einer Weile beruhigen können. Piper verstand dies nur zu gut, denn immerhin hatte sie dieses Glück bereits zweimal erleben dürfen. Wyatt und Chris waren ihr ein und alles und nun stand ein großes Ereignis an. Pipers ältester Sohn sollte eingeschult werden und zwar in der Zauberschule, die wieder neu eröffnet worden war. Wyatt würde nur immer nur durch die Tür auf dem ersten Treppenabsatz rein und raus gehen müssen. Wenn irgendetwas war, konnte er immer nach Hause kommen, wo Piper und auch Billie auf ihn warten würden. Er würde einfach durch die Tür nach Hause kommen und ihnen stolz mitteilen, was er an diesem Tag alles erlebt hatte.

Piper konnte es einerseits gar nicht erwarten, doch andererseits vermisste sie Wyatt schon jetzt. Er würde nicht immer da sein, sondern lernen erwachsen zu werden. Aber bis dahin war noch Zeit, das sagte sich Piper immer wieder. Auch jetzt saß sie wieder auf der Couch und wusste nicht, was sie noch tun sollte. Billie sah sie und setzte sich mit zwei Tassen Kaffee zu ihr. Sie versuchte die Stimmung wieder zu verbessern, aber ihr fiel keine Möglichkeit dafür ein, weshalb sie lieber den Mund hielt. Piper war trotzdem dankbar für alles, was sie für sie tat. Sie war froh, dass Billie ihr Angebot angenommen hatte, denn sonst wäre sie nun ziemlich alleine. Paige hatte sich dazu entschlossen bei Cole einzuziehen und seitdem war das Haus so schrecklich leise. Immer mehr Räume wurden leer und Piper spielte mit dem Gedanken Wyatt sein eigenes Zimmer zu geben. Doch sie hatte noch Angst, dass ihren Söhnen etwas passieren könnte. Diese Angst würde scheinbar niemals vergehen und Piper fiel es bereits schwer nur darüber nachzudenken: „Als ich so alt war wie Wyatt… da hatte ich mein eigenes Zimmer, aber wir Drei haben uns auch immer in die Haare bekommen… Wyatt und Chris sind so lieb und der eine beschützt den anderen…“

„Piper, ich weiß, es ist schwer, aber… sie müssen lernen auf sich selbst zu achten. Wenn Wyatt immer nur für Chris da sein muss, dann…“, Billie dachte an Christy und daran, wie lange sie nach ihrer großen Schwester gesucht hatte. Wyatt würde, so wie sie, keine freie Minute haben, wenn er immer nur für seinen Bruder da sein musste. Piper gab ihr Recht und legte ihren Arm um Billies Schultern, damit sie ihr Halt geben konnte. Die junge Hexe lehnte sich gegen Pipers Schulter und war froh darüber, dass sie ihr immer so viel Verständnis entgegen brachte.

 

Darryl saß in seiner Wohnung und ging ein paar Zeitungsanzeigen durch. Es waren allesamt Wohnungsanzeigen, genau das was er brauchte. Denn für Phoebe und ihn war die Wohnung groß genug. Doch sein Gefühl sagte ihm, dass es mit ihrer kleinen Tochter zu eng werden konnte. Zwar standen hier schon ein paar Sachen für Evas Zimmer herum, aber für den Polizisten war es noch nicht das Richtige. Er wollte seiner Tochter und seiner Freundin mehr bieten als dieses bisschen. Was Phoebe allerdings ganz anders sah und Darryl einfach die Zeitung wegnahm und sie wegwarf. Dann kam sie wieder zurück zu ihm und setzte sich neben ihn. Als sie seinen Gesichtsausdruck sah, stand sie wieder auf und stellte sich genau vor ihn: „Warum willst du immer nur weg von hier? Wir haben es doch gut und ich will gar nicht mehr, Darryl. Du und Eva seit alles was ich einmal brauche und wir werden es uns schon gemütlich machen.“

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Phoebe nahm sich ein Kissen von der Couch und drückte es fest an sich, während ihre Lippen ein Lächeln in ihrem Gesicht zauberten, welches Darryl nur erwidern konnte. Glücklich stand er auf und nahm Phoebe in seine Arme. Seine Lippen trafen auf ihre und sie küssten sich leidenschaftlich. Beide hofften, dass sie noch viele solcher Momente miteinander verbringen konnten und damit waren sie nicht die einzigen. Denn auch Victor freute sich schon auf die nächsten Tage. Jamie sollte heute mit dem kleinen Sean entlassen werden und er selbst konnte es kaum abwarten, mit ihnen in das Auto zu steigen. Cole und Paige waren extra gekommen, um sie abzuholen. Doch Jamie war überraschender Weise noch nicht so weit. Paige ging zu ihr, um zu sehen, ob sie noch Hilfe brauchte. Aber sie musste feststellen, dass ihre beste Freundin noch nicht einmal angefangen hatte, ihre Sachen zu packen: „Jamie, was ist los? Erst dieser Angriff und nun scheint es so, als willst du hier gar nicht mehr weg… Du verheimlichst mir doch etwas, los raus damit!“

Jamie sah Paige an und wusste, dass sie ihr nicht ausweichen konnte. Sie musste ihr alles erzählen, alles über Roger, alles über Aurora, einfach alles, was passiert war. Doch nicht hier, nicht vor all den Menschen. Sie bat Paige ihr zu helfen und vertröstete sie auf später, da sie jetzt noch zu schwach sei, um über den Angriff zu sprechen…

 

Roger saß auf seinem Sessel und sah dem Feuer im Kamin zu. Es flackerte nur leicht. Das Haus war einfach zu kalt und das Feuer konnte nicht lange durchhalten. Kerzen gingen immer sofort aus, was ihn nicht störte. Aber sie hatte es gestört… Jamie hatte versucht Leben in dieses Haus zu bringen, immer wenn sie davon hörte, wollte sie etwas verändern. Doch dann brachte er sie her. Sie sollte seine Mutter kennen lernen und dann veränderte sie sich. Sie wollte nie wieder hier herkommen, aber ihre Meinung war nicht wichtig. Jamie war nur ein Mittel zum Zweck, eine Hexe wie alle anderen… Das sagte seine Mutter immer wieder, doch er hatte sich wirklich in sie verliebt. Der Magier wollte sie zurück, auch wenn seine Mutter dagegen war. Jamie gehörte zu ihm und dieser alte Sack würde sie ihm nicht wegnehmen, niemals…

Jamie und Paige verließen das Krankenhaus mit Jamies Gepäck, während Victor den kleinen Sean auf dem Arm hielt. Sie gingen alle zu Coles Wagen, der sie zu Victors Wohnung brachte. Dort sollte sich Jamie noch etwas hinlegen und Sean würde die erste Nacht in seinem eigenen Zimmer schlafen können, direkt neben dem seiner Eltern. Victor hatte immer wieder über diesen Moment nachgedacht. Er hatte sich vorgestellt, wie es wohl werden würde. War es Routine oder wieder etwas ganz Neues? Etwas auf das er sich noch so gut vorbereiten konnte wie er wollte und es trotzdem nicht schaffen würde alles richtig zu machen…

Es war einfach immer was anderes und doch war es immer wundervoll. Er war wieder Vater geworden und hatte die Chance alles neu zu erleben. Sean machte ihn selber noch einmal zum Kind, denn er strahlte über das ganze Gesicht und wollte seinen Kleinen gar nicht mehr los lassen. Sean gähnte jedoch und wollte nur noch schlafen, weshalb Victor ihn ins Bett legte. Erst dann ging er wieder ins Wohnzimmer, wo Jamie auf der Couch eingeschlafen war. Er deckte sie sanft zu und saß ihr einfach nur beim Schlafen zu.

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Während Paige und Cole bereits wieder auf dem Rückweg waren, beobachtete auch Roger seine ehemalige Verlobte. In einer Schale, die mit Wasser gefüllt war, sah er ihr Bild. Ihr Gesicht, das aussah wie das eines Engels. Er wollte es berühren, doch dann verschwand es und das Wasser war unruhig. Sie war so weit weg von ihm. Sie schien ganz und gar unerreichbar zu sein, eben so wie seine Mutter es ihm immer gesagt hatte. Aurora wusste, dass Jamie ihrem Sohn nicht gut tun würde und wollte ihn beschützen. Aber Roger wollte nicht beschützt werden, er wollte sie zurück gewinnen. Sie sollte wieder ihm gehören, ihm ganz allein…

Roger ging durch die dunklen und verlassenen Räume des großen Anwesens. Er suchte etwas das ihm helfen könnte. Eine Möglichkeit, um Jamie wieder zurück zu gewinnen und er würde diese auch finden. Da war er sich ganz sicher…

 

Piper hatte alle Sachen für Wyatt besorgt und wollte, dass sein großer Tag ihm immer in guter Erinnerung blieb. Sie wusste nur nicht, ob Jamie schon zu der Feier kommen könnte. Was Billie eher verneinte: „Sie ist heute erst aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich glaube nicht, dass sie dann schon die Einschulungsfeier überstehen wird… auch wenn ihr das bestimmt Leid tun wird. Schließlich will sie doch zu dieser… sie möchte… ähm, sie will Teil der Familie sein, euer Familie… Verstehst du, was ich meine?“

„Billie, jetzt red keinen Blödsinn, es ist nicht nur meine Familie. Du bist auch Teil dieser Familie.“, Billie sah bedrückt auf den Boden und wollte in der Küche verschwinden. Piper hielt sie allerdings am Arm fest und wollte mit ihr reden. Für sie war die junge blonde Hexe etwas ganz besonders und sie würde nicht zulassen, dass sie sich selbst kleiner machte, als sie war: „Billie, du gehörst zu dieser Familie. Ohne dich wäre ich hier ganz allein. Ich könnte niemals so stark sein und meine Jungs groß ziehen, wenn du mir nicht helfen würdest.“

Billie schüttelte den Kopf und riss sich von Piper los, wobei sie ihre Tränen nicht verstecken konnte. Sie brauchte einen Moment für sich und wollte niemandem zuhören. Stattdessen lief sie einfach aus dem Haus und ließ Piper alleine…

Jamie wachte langsam wieder auf und sah Victor neben sich sitzen. Sie beachtete ihn jedoch gar nicht, sondern schnappte sich ihre Jacke und verließ fluchtartig die Wohnung…

 

Paige und Cole waren endlich zu Hause, doch die Hexe fühlte sich nicht besonders wohl. Irgendetwas sagte ihr, dass ihre Freundin in Gefahr war. Immer wieder hörte sie dieses schwache Klingeln, den Hilferuf einer Hexe. Doch bildete sie sich diesen vielleicht auch nur ein? Jamie hatte ihr gesagt, dass sie später über den Angriff sprechen würden, wenn es ihr wieder besser ging und nicht jetzt. Doch wäre es nicht vielleicht doch besser gewesen, wenn Paige auf eine Antwort bestanden hätte? Jamie war ihre beste Freundin und scheinbar in großer Gefahr. Wie konnte sie das Risiko eingehen, sie einfach alleine zu lassen? Cole musste sie zurückbringen, aber so sehr er sie auch liebte, so wollte er erst wissen, was los sei: „Paige, ich merke doch, dass es dir nicht gut geht. Sag mir bitte, was in dir vorgeht. Ich liebe dich und möchte nicht, dass du mich aus deinem Leben ausschließt.“

Paige presste die Lippen zusammen und musste dem geliebten Dämon zustimmen. Sie sagte ihm, dass sie glaubte, Jamie wäre in Gefahr. Sie hatte die Absicht ihren Angreifer zu finden oder ihre beste Freundin wenigstens in Sicherheit zu bringen. Cole musste ihr zustimmen und zu zweit wollten sie zurückfahren, doch dann klingelte es an der Tür. Der Besuch von Phoebe und Darryl kam unerwartet, doch Cole sah die Angst in ihren Augen…

 

Billie kniete am Grab von ihrer Schwester Christy und weinte bitterlich. Sie fühlte sich so wohl bei den Halliwells, aber es war eben nicht ihre Familie. Sie war nur eine Mitbewohnerin, eine Freundin, aber niemals mehr. Sie hatte versucht sich an alles zu gewöhnen. Sie wollte wirklich dazu gehören, aber es war zu schwer. Plötzlich war da etwas anders, sie fühlte sich so geborgen, so beschützt wie nie. Erst wollte sie in Piper eine zweite Mutter sehen, die immer für sie da ist und ihr zuhören würde. Doch dann war Piper mehr eine große Schwester, mit der man auch Spaß haben konnte und die immer gute Ratschläge für einen parat hatte. Eine Schwester wie sie es sich immer gewünscht hatte, doch auch dies war nur in ihrer Phantasie. Auch jetzt spielte diese ihr wieder einen Streich und sie hatte Angst, alles zu verlieren, was ihr so wichtig geworden war. Sie konnte jedoch nicht wissen, dass es Piper ebenso erging. Sie saß zu Hause und dachte darüber nach, was sie falsch gemacht hatte. Die zweifache Mutter wollte Billie wirklich als Mitglied ihrer Familie aufnehmen. Denn eigentlich war Billie dies für sie auch schon. Ein Leben ohne sie konnte sie sich nicht mehr vorstellen. Ihre Unterstützung, ihr Lachen, den Spaß den sie zusammen hatten, die Liebe… ja, das Haus war voller Liebe, seit Billie hier war. Piper dachte nicht mehr so oft an Leo und hatte neue Hoffnung geschöpft. Die Hexe merkte erst jetzt, dass sie sich wieder wohler fühlte und ein neues Leben begonnen hatte und das wollte sie nicht aufgeben. Sie machte die Jungs fertig und fuhr mit ihnen los…

Phoebe geht einfach in die Wohnung von Cole und stellt sich vor Paige: „Ich hatte eine Vision. Jamie ist in Gefahr. Dieser Kerl war da und sie… sie hat sich ihm einfach an den Hals geworfen… Sie muss unter einem Zauber stehen.“

Paige und Phoebe waren sich sicher, dass sie keine Minute verlieren durften. Darryl sollte sofort zu Victor fahren und Cole sich in der Unterwelt umsehen, während die Schwestern Jamie auspendelten. Die vor dem alten Haus stand. Es war groß und immer noch gespenstig, aber nun schien ihr das egal zu sein. Das riesige Eisentor öffnete sich fast von alleine und sie ging einfach weiter. Sie folgte einer inneren Stimme, die ihr bekannt vorkam. Gegen die sie sich einfach nicht wehren konnte…

 

Phoebe und Paige beamten sich an den Ort, den sie aufgependelt hatten und sahen sich ein wenig um. Von Jamie gab es keine Spur, was ihnen Sorgen machte. Wer war dieser Kerl? Was wollte er von ihrer Freundin? Er hatte schon einmal versucht sie zu töten und bestimmt würde er nun nicht aufgeben wollen. Sie mussten Jamie unbedingt finden und zwar vor ihrem Angreifer. Dieser stand noch immer über den Kessel in einem kleinen schwach beleuchteten Raum, als Aurora zu ihm kam. Er hatte seine Mutter wieder nicht gehört, aber das war schon immer so gewesen. Sie hatte die Fähigkeit sich an jeden unbemerkt heranzuschleichen und das brachte ihr so manchen Vorteil. Sie hatte Jamie durch das Haus schleichen gesehen und nun wollte sie Antworten: „Roger, Liebster… Ich habe dir doch gesagt, dass wir sie loswerden müssen. Häng deinen Gefühlen nicht länger nach, das bringt uns nur in Schwierigkeiten… Du brauchst sie doch auch gar nicht. Es geht nur um den Jungen…“

Roger dachte an den kleinen Sean und wusste, dass seine Mutter Recht hatte. Der Junge war wichtig und sie mussten ihn in ihre Hände bekommen. Jamie dagegen würden sie nicht mehr brauchen. Aus diesem Grund sah Roger sich eine kleine Voodoopuppe an und riss dieser den Kopf ab…

Phoebe und Paige schlichen noch immer durch das Haus und hörten die Dielen unter ihren Füßen knacken. Das Haus war ihnen unheimlich und so dunkel, dass sie kaum etwas sehen konnten. Dafür hallte es und sie konnten Jamies Schreie hören, als stände diese direkt neben ihnen. Sofort liefen die Hexen los, um sie zu finden. Jamie hielt sich den Hals und schrie vor Schmerzen. Paige und Phoebe hielten sich an ihr fest und beamten sich gemeinsam in Coles Wohnung. Dort sollte sich ihre Freundin ein wenig beruhigen. Ihnen fiel dann erst auf, dass Jamies Hals ganz rot war und es machte ihnen Angst. Sie wollten endlich Antworten von ihr hören. Jamie nickte, auch wenn es schwer fiel, aber sie wusste, dass sie Hilfe brauchte. Roger hatte sie mit einem Liebeszauber belegt und sie so zu sich zurückholen wollen und das durfte auf keinen Fall passieren.

Billie hörte Schritte hinter sich und drehte sich um. Piper und ihre Jungs standen hinter der Hexe und setzen sich zu ihr. Billie kamen die Tränen und Wyatt zog ein Taschentuch aus Pipers Tasche, dass er ihr gab. Das machte die Hexe jedoch nur noch trauriger. Sie hätte in diesem Moment so viel sagen wollen, aber sie konnte es nicht. Piper nahm sie in die Arme, um sie doch noch trösten zu können: „Du gehörst zur Familie und wir sind immer alle für dich da… wir haben dich alle lieb und wollen nicht mehr ohne dich leben…“

Billie hielt Piper ganz fest und wollte sie nicht mehr loslassen. Sie wusste, dass es alles kaputt machen könnte, aber es war nun einmal die Wahrheit und sie konnte diese nicht länger verschweigen: „Ich liebe dich… und auch wenn ich weiß, dass du niemals das gleiche empfinden wirst… ich liebe dich…“

 

1 Kommentar »

  1. Mandy (honeypie) Sagte:

    wieder mal einer super geile folge.
    wie du immer zwischen den szenen hin und her wechselst finde ich total super.
    das ende find ich total süss.
    bin mal wieder total begeistert, war ja auch nicht anders zu erwarten. freu mich auf die nächste folge, mach weiter so.


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