Folge 2.10
Folge 10 (23)
Meine Frau, deine Frau
My girl, your girl
Endlich diese engen Wände verlassen und wieder frei sein. Endlich wieder zu Hause sein, was Schöneres konnte sich Phoebe in diesem Moment einfach nicht vorstellen. Der erste Tag, an dem sie mit ihrer Tochter wieder nach Hause kommen durfte. Der erste Tag in einem ganz neuen Leben hatte begonnen und sie wollte ihn nur mit Darryl und Eva genießen. Aber natürlich hatte sie ihre Schwestern nicht ausschließen können. Nein, eigentlich hatte sie für einen Moment mal nicht an sie gedacht und fiel vor Glück aus allen Wolken, als Paige und Piper im Hausflur standen. Auch Billie, Wyatt und Chris waren da. Sie alle wollten Phoebe zeigen, wie sehr sie einander brauchten und immer lieben würden. Sie wollten Phoebe helfen, doch mussten sie sehen, das Darryl dies schon gut alleine konnte. Ganz instinktiv wusste er, was zu tun war und ließ seine Freundin keinen Moment aus den Augen. Doch eines fiel im doch besonders ins Auge – wo war Cole? War sein Kumpel krank oder hatte er ernst gemacht? Hatte er es nicht geschafft, die Zweifel zu überwinden?… oder empfand Cole zum Ende doch noch etwas für Phoebe und konnte nicht sehen, wie glücklich sie nun mit Darryl war? Genau das wollte der Polizist zwar nicht wahr haben, aber was war, wenn es doch stimmte? Es wollte Phoebe nicht mehr verlieren, aber auch nicht Cole. Also wo war er?
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Victor hatte Sean an diesem Morgen angezogen und wollte sich auf den Weg zu Phoebe machen. Es würde auch ohne Jamie gehen, die seit den jüngsten Ereignissen nicht mehr mit ihm gesprochen hatte. Sie sah ihn nicht einmal an, was ihn zutiefst verletzte. Er hatte nur für sie da sein wollen, aber sie ließ ihn nicht an sich heran. Was sollte er also noch tun? Man kann einfach nichts reparieren, das zerbrochen ist und so schien es auch mit ihrer Beziehung zu sein. Wie dumm hatte er auch sein können, zu glauben, dass er mit ihr wirklich glücklich sein könnte? Wie dumm war es, anzunehmen, dass sie sich hätten ein neues Leben aufbauen können? Es lag einfach zu viel zwischen ihnen und das einzige um das er noch kämpfen konnte, war Sean.
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Unter Schmerzen versuchte er aufzustehen, aber es ging nicht. Immer wieder brach Cole zusammen und konnte kaum noch einen Knochen spüren. Alles tat ihm weh und er drohte vor lauter Schmerzen ohnmächtig zu werden. Was hatte er sich auch dabei gedacht? Ach, scheiß darauf, warum weiter darüber nachdenken. Diesen Kerl würde er sich schon noch vorknüpfen und dann würde er schmerzen haben und nicht Cole…
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„Ich habe es dir doch gesagt…“, langsam suchte sich ihr Schatten seinen Weg über den kalten Steinboden. Der Raum war dunkel und nur das Flackern des Kaminfeuers ließ zu, dass er sie erkennen konnte. Sie war alt geworden… seine rastlose Jagd auf Jamie und das Kind hatte also nicht nur ihn mitgenommen. Selbst Aurora schaffte es nicht über etwas anderes nachzudenken. Sie hatte immer an der Seite ihres Sohnes gestanden und noch jetzt würde sie seine Entscheidungen mit ihm tragen, auch wenn seine Methoden ihr nicht gefielen. Nichts brachte sie weiter. Alles warf sie nur noch weiter zurück. Denn nun würde Jamie ganz bestimmt auf Sean aufpassen und ihn keine Minute aus den Augen lassen. Wie sollten sie denn noch eine Chance bekommen, an ihn heranzukommen? Noch mehr Dämonen? Noch mehr Kämpfe mit den Mächtigen Drei?… Nein, es musste eine andere Lösung geben… eine die mehr Wirkung erzielen konnte. Nur was und durch wen?…
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Jamie hatte die Tür zufallen hören. Jetzt waren sie also wirklich weg. Ihr Freund und ihr Sohn… einfach weg… so fühlte sich verlassen werden an und doch war es nicht grausam. Der tiefe Schmerz eines zerrissenen Herzens… er drang nicht zu ihr durch. Sie lag nur weiter auf der Couch im Wohnzimmer und hielt ein Kissen im Arm. Sie konnte an nichts denken und war wie in Trance. Niemand hatte sich noch einmal nach ihr umgedreht. Victor hatte kein Wort mehr verloren und so war alles ganz still. So still, dass es ihr Angst machte. Aber was sollte sie tun? Sie durfte Victor nicht einfach nachlaufen. Sie musste ausharren und warten. Aber worauf? Was hatte sie denn noch zu verlieren? Nichts mehr… ihr Glück hatte sie verlassen, einfach jeder hatte sie verlassen. Nur einer war noch da, das konnte Jamie spüren. Roger beobachtete sie noch immer… seit dem Vorfall mit den Faenggen hatte er sie nicht mehr in Ruhe gelassen. Er war immer da. Konnte sehen, was sie tat. Hören, was sie sprach und es machte ihr Angst. Er würde sie niemals gehen lassen und sie konnte nur noch versuchen, alle anderen zu schützen. Sie durfte niemanden mehr in Gefahr bringen, auch wenn sie Victor nie wieder sehen würde.
Eine Träne kullerte über Jamies Wange in das Kissen, das sie noch fester an sich drückte. Sie wollte noch einmal ein bisschen Wärme spüren, bevor die Kälte sie für immer verschlucken würde. Sie würde niemals wieder lächeln können, aber daran wollte sie nicht denken. Einfach an nichts denken, das würde wohl am besten sein. Sie musste aufhören zu leben… einfach aufhören zu leben und nur noch sterben…
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Phoebe wollte Eva in ihr eigenes Zimmer bringen, doch Darryl kam auf ihn zu und nahm ihr das Baby aus den Armen. So konnte sich Phoebe wieder zu ihren Schwestern setzen und sich darüber erkundigen, was passiert ist, während sie im Krankenhaus war: „Jetzt sagt doch mal, geht es euch allen gut? Und wo sind überhaupt Jamie und Victor? Ich will meinen kleinen Bruder doch auch sehen, er ist bestimmt groß geworden.“
„Wir haben es dir nicht gesagt, da wir dich im Krankenhaus nicht beunruhigen wollten, aber…“, Piper stellte ihr Glas auf dem kleinen Glastisch ab und merkte, wie alle Blicke nun auf sie gerichtet waren. Phoebe verstand nicht, was die Geheimnistuerei zu bedeuten hatte. Doch auch in Billies und Paiges Gesichtern konnte sie eine gewisse Angst und Verzweiflung sehen. Ihre Emotionen taten das Übrige, um Phoebe aus der Fassung zu bringen. Sie musste sofort wissen, was geschehen war. Aber niemand wollte etwas sagen, bis es klingelte. Phoebe ging missgelaunt zur Tür und war dann doch froh darüber, ihren Vater und Sean zu sehen… aber wo war Jamie?
„Was ist passiert, Dad? Wo ist Jamie? Wieso redet hier keiner mit mir?“, Phoebe war nervös und wusste nicht, was die anderen vor ihr verbargen. Sie wollte endlich die Wahrheit hören, auch wenn diese nicht angenehm war…
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Darryl hielt die kleine Eva noch auf dem Arm. Er dachte noch immer über Cole nach und wollte ihn schon beinahe rufen. Aber würde sein Freund ihn hören? Nein, da draußen waren doch alle davon überzeugt, dass er Paige grundlos verlassen hatte. Wenn er hier auftauchen würde, wäre es so, als würde man ihm den Löwen zum Fraß vorwerfen. Doch das konnte Darryl seinem besten Freund nicht antun und machte sich lieber wieder still seine Gedanken. Sein Blick fiel dabei auf Eva, die er eigentlich ins Bettchen legen wollte. Doch anscheinend war sein Mädchen hell wach und grinste ihn nun amüsiert an. Auch Darryl konnte nicht anders, als sie anzulächeln und setzte sich nun lieber in einen Schaukelstuhl: „Warum bist du denn noch wach, Eva? Du solltest doch schon schlafen. – Willst du gar nicht schlafen? Willst du lieber alle wach halten? Also bei mir hast du es geschafft. Mich hat meine kleine Eva um den Finger gewickelt.“
Darryl schaukelte nach vorne und nach hinten, während seine Tochter versuchte sich die Hand in den Mund zu stecken, Natürlich konnte sie es nicht, aber für Darryl war es ein Glücksmoment, ihr einfach nur zuzusehen.
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„Ich will jetzt sofort wissen, was los ist! Wo ist Jamie? Wo ist Cole? Und warum macht ihr alle so bedrückte Gesichter?“, Phoebe wollte Antworten und sie sah einen nach dem anderen an, um diese auch zu erfahren. So dass Victor irgendwann nachgab und unter Tränen erzählte, was vor sich ging: „Jamie ist nicht mitgekommen… sie redet schon seit Tagen nicht mit mir und ich… ich weiß nicht warum… sie sieht mich nicht an… sie kümmert sich nicht um Sean… sie… sie liegt einfach nur da… Tag für Tag… und ich habe Angst… ich weiß, dass sie mich verlassen wird… aber ich habe Angst…“
Phoebe setzte sich zu ihrem Vater, während Paige sich nun zu Wort meldete: „Ich habe versucht, mit ihr zu reden… aber sie war so anders, so kalt und unnahbar. Sie wollte selbst mich nicht um sich haben… so wie Cole… keiner will bei mir sein…“
Paige kamen die Tränen und Piper nahm ihre jüngste Schwester behütend in die Arme. Sie mussten jetzt alle zusammen halten und sich gegenseitig Kraft geben. Doch während alle am Boden zerschlagen waren, kam Billie etwas komisch vor: „Ich glaube das nicht… ich glaube nicht, dass sich plötzlich alle so verändern. Ich meine, dafür muss es doch einen Grund geben… oder nicht?…“
Die Halliwellschwestern sahen Billie fast gleichzeitig an, doch Victor schüttelte nur den Kopf. Wie froh wäre er, wenn Billie Recht hätte, doch es schien so wirklich zu sein. Er hatte die Kraft verloren, an seine Freundin zu glauben und damit hatte er seine Liebe verloren. Doch Paige wollte nicht ihre beste Freundin verlieren und pflichtete Billie bei. Sie mussten es wenigstens versuchen und dabei durften sie keine Zeit vergeuden.
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Roger war aufgestanden und ging in dem dunklen Raum hin und her. Er dachte darüber nach, was er als nächstes tun sollte. Seine Dämonen hatten nichts erreichen können. Er hätte so viele schicken können, aber jeder würde aufs Neue versagen und so drehte er sich um. Er faltete seine Hände und sah seine Mutter im Feuerschein: „Was schlägst du vor?…“
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Jamie war von der Couch aufgestanden und betrachtete sich nun selber im Spiegel. Sie sah furchtbar aus und weinte noch immer. Sie konnte ihre Tränen nicht trocknen und ließ sie einfach weiter über ihr Gesicht kullern. Das Gefühl von Angst, von Reue, von Liebe… nichts war da… alles war leer. Sie war allein und fühlte gar nichts. Es war so leise um sie herum und so kalt. Doch dann weckte etwas ihre Aufmerksamkeit.
Unter dem Türspalt hatte sie ein helles Licht sehen können. Sie musste an Paige denken. Ihre beste Freundin. Jemand, der für sie da gewesen war und sich nun bestimmt Sorgen um sie machte. Aber es war nicht Paige… es war anders…
Jamie ging langsam und vorsichtig auf die Tür des Badezimmers zu. Sie nahm die Klinke in die Hand und drückte sie nach unten. Die Hexe sah nach draußen… doch es war niemand da. Die Wohnung war so leer wie vorher. Sie war noch immer allein. Noch immer ohne Hoffnung. Aber mit einer Absicht und so ging sie auf die Wohnungstür zu. Sie wollte gehen. Sie wollte es beenden und dann ging es nicht.
„Tu es nicht. Lass nicht die Menschen zurück, die du liebst.“, eine Stimme aus dem Nichts und nur Jamie konnte sie hören. Aber das durfte nicht sein. Sie schüttelte den Kopf und wollte weitergehen. Doch sie spürte die Hand, die ihren Arm packte und sie nicht losließ. Aber wie konnte das sein? Die Wohnung war doch leer gewesen, es war niemand dort…
Jamie drehte sich langsam um und sah dem jungen blonden Mann in die Augen. Augen wie die von Victor. Doch konnte das sein. Konnte das… nein, das war unmöglich. Er konnte nicht vor ihr stehen, das konnte nicht Victor sein…
„Was ist mit dir… was?… wie ist das…“, Jamie war verwirrt und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Das hier konnte doch alles nur ein Traum sein und nicht mehr. Auf keinen Fall mehr, das war nicht möglich. Dieser junge Mann konnte nicht Victor sein. Was immer im auch passiert war, es war nicht das hier. Nein, nein, nein…
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Darryl war es gelungen, Eva doch noch zum Schlafen zu bringen und er legte sie sanft ins Bett. Kurz darauf, klopfte es an der Tür und Wyatt stand davor: „Chris hat Durst und ich komm nicht an den Kühlschrank dran. Kannst du uns was zu trinken geben.“
„Natürlich, aber wo sind denn die anderen?“, Darryl ging ins Wohnzimmer, doch dort saß nur Chris. Niemand von den anderen war da und das beunruhigte den Polizisten. Wo waren nur alle hin und wieso hatte ihm niemand Bescheid gesagt? Was war nur los mit den Anderen? Warum hatte nicht zumindest Phoebe ihm etwas gesagt und wie konnte Piper ihre Söhne hier zurücklassen? Darryl fand einfach keine Erklärung und sorgte erstmal dafür, dass die Jungs etwas zu trinken bekamen. Doch als er die Wasserflasche aus dem Kühlschrank holte, fiel sie ihm vor lauter Schreck zu Boden. Ein Feuerschein war in seiner Wohnung hell aufgeleuchtet und hatte Cole ausgespuckt, der sich keuchend auf dem Boden zusammenrollte. Darryl lief zu seinem Kumpel und half ihm zum Sofa. Der Dämon hatte überall blaue Flecken und offene Wunden. Wyatt saß dies und ging zu den beiden Männern. Während er versuchte Cole zu heilen, nutzte Chris seine Kraft dazu, die Flasche wieder zusammenzusetzen und sich etwas einzuschütten. Darryl und Cole sahen dies und es machte ihnen beiden Angst. Die Kinder gingen mit der Magie um, als wäre es gar nichts und ihre eigenen Kinder würden nicht anders werden, wenn sie einmal groß waren.
„Wie geht es Paige?“, Cole drehte seinen Kopf zu Darryl, der nur den Kopf schüttelte: „Du hast sie verlassen Cole, wie soll es ihr da gehen? Sie ist am Boden zerstört und hält sich nur durch ihre Schwestern über Wasser.“
Cole hatte sich nichts anderes gedacht, auch wenn er hoffte, dass Paige ihm vertraute. Sie musste fühlen, dass er sie liebte und sich Sorgen um sie machte. Doch wie sollte er ihr das erklären? Vor allem, da schon sein Kumpel ihm nicht zu glauben schien: „Du siehst mich an, als willst du mir Vorwürfe machen. Aber dazu hast du kein Recht! – Du hast keine Ahnung, was ich durchgemacht habe, um an Informationen…“
„… es ist mir egal, was du gesucht oder gefunden hast, Cole. Du hast Paige alleine gelassen. Du hast sie und das Kind einfach im Stich gelassen. Was immer du auch getan hast, es war nicht richtig. Es war der größte Fehler, den du je gemacht hast.“, Darryl schrie Cole an, ohne Rücksicht auf die Kinder um sie herum. In ihm sagte ihm etwas, dass Cole Phoebe noch immer liebte und das warf er seinem Freund nun an den Kopf. Cole drehte augenblicklich durch und warf einen Feuerball nach Darryl: „Ich liebe nur Paige und wenn du jetzt Paranoia bekommst, dann kann ich nichts für dich tun.“
Cole verschwand und ließ Darryl verwundet zurück. Nur Wyatt und Chris waren noch da und versuchten sich um den Freund ihrer Tante zu kümmern…
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„Eine gute Idee, Mutter. Sie werden alle endlich verstehen, dass Jamie zu mir gehört und das dieses Kind auch meins ist. Dieser Victor wird niemals Vater sein… ich werde dieses Kind bekommen und die Familie haben, die ich hätte bekommen sollen.“, Roger glaubte daran, dass sein Plan nun endlich aufgehen könnte. Er würde Sean bekommen und seine Jamie…
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Im Haus der Halliwells suchten die Schwestern nach Möglichkeiten, was mit Jamie und Cole passiert sein konnte. Es musste irgendetwas geben. Alle wollten sie es glauben, aber keiner der Zauber schien zu passen. Es gab ja auch keine Gemeinsamkeiten zwischen Jamie und Cole, die sie hätten weiterbringen können. Billie und Piper suchten deshalb im Keller nach alten Aufzeichnungen über Balthazar. Vielleicht hatten sie ja doch etwas übersehen und würden es hier finden.
Paige dagegen versuchte Cole auszupendeln und musste sich dabei ihren eigenen Ängsten stellen. War ihre Suche umsonst oder suchte sie nach einem Mann, der sie noch liebte? Suchte sie den Vater ihres Kindes oder den Dämon, der ihre Familie restlos auslöschen würde? Cole konnte auch alles auf einmal sein und das machte sie nervös. Sie wusste nicht mehr, was sie glauben sollte und sah Victor an. Er hatte seine Liebe verloren. Er hatte den Mut aufgegeben und versuchte nicht einmal mehr etwas für Jamie zu tun. Er saß einfach nur da und tat nichts. Am liebsten wäre sie aufgestanden und hätte ihm eine gescheuert, doch Phoebe hielt sie zurück: „Er sagt es nicht. Aber er liebt sie… er ist nur zu schwach, um noch zu kämpfen… er hat Angst zu Jamie auch noch Sean zu verlieren und dann hätte er nur noch uns…“
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„Du musst keine Angst haben. Ich bin jetzt für dich da.“, der junge Mann, der Victor so ähnlich sah, wollte Jamie in ihre Arme nehmen. Doch sie stieß ihn zurück. Wer war er und was wollte er von ihr? Konnte das er sein… diese Augen… war es wirklich ihr Victor?… was war hier los, was war passiert? Es konnte doch nicht sein…
„Ich bin jetzt für dich da. Du musst keine Angst mehr haben. Du musst niemanden verlassen.“, Jamie riss sich von dem jungen Mann los und rannte einfach los.