Folge 2.12

Folge 12 (25)

         Die berühmten 3 Worte

         The famous 3 words

 

Roger war endlich am Ziel. Victor war tot und Jamie würde nicht zulassen, dass noch jemand sterben würde. Sie musste nun endgültig zu ihm zurückkommen. Schließlich hatte er ihren Sohn. Den kleinen Sean, der nun auf dem Boden saß und keinen Laut mehr von sich gab. Der Junge hatte Angst und das erfreute Roger. Aus Angst würde der Kleine ihm folgen und keine Schwierigkeiten machen, denn die konnte er jetzt nicht gebrauchen. Er war so kurz davor alles für sich zu haben. Es durfte nichts mehr schief gehen, was seine Mutter ebenso sah. Aurora trat leise ins Zimmer und nahm Sean auf den Arm: „Ich hoffe nur, dass alles weiter so gut geht und du nicht unvorsichtig gewesen bist. – Jamie können wir jederzeit ausschalten, aber bei den drei Hexen bin ich mir da nicht so sicher…“

„Uns wird nichts mehr aufhalten. Jamie wird herkommen und das Kind wird geopfert, so wie du es wolltest. Erst mein eigener Sohn wird uns das bringen, was wir wollen. Wer braucht da schon einen menschlichen Bastard… auch wenn er Jamies Sohn ist…“, Roger nahm Sean aus den Händen seine Mutter. Er hatte ihr versprechen müssen, den Jungen zu töten. Aber dann würde Jamie wieder weglaufen. Nein, er musste alles dafür geben, dass der Junge ihn als Vater ansah und damit auch Jamie wieder für sich gewinnen… schließlich hätte sie immer nur seinen Sohn zur Welt bringen sollen…

 

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Phoebe und Darryl fuhren mit keinem guten Gefühl in das Büro des Polizisten. Er suchte nach sämtlichen Unterlagen nach Roger, oder wollte dies zumindest. Aber wie, wenn dieser Kerl keinen Nachnamen hatte? Phoebe suchte aus diesem Grund an Darryls Computer, bis sie etwas hatte: „Darryl? Ich glaube, ich hab da etwas… es ist ein kurzer Artikel über eine Frau, die ihre eigene Hochzeit verlassen hat. Das Brautpaar sollte Jamie und Roger Maxwell heißen. – Such mal Roger Maxwell in deinen Akten… mich würde nur mal interessieren, warum Jamie ihren Ex vor dem Traualtar hat stehen lassen. Sie musste doch schon vorher gewusst haben, was er für ein Scheusal ist…“

Darryl hörte Phoebes letzte Worte nicht, die sie nur gemurmelt hatte. Aber wenig später hielt er Rogers Akte in seinen Händen und das, was er darin lesen konnte, gefiel ihm gar nicht.

 

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Ihre Tränen tropfte eine nach der anderen auf Victors Wangen. Er durfte einfach nicht sterben. Er war alles, was sie brauchte. Sie liebte ihn noch immer und wollte nur bei ihm sein. Er musste doch leben. Jamies Haut war so weiß wie die von Victor und auch so kalt. Aber sie wollte nicht aufgeben. Immer wieder drückte er sein Herz und versuchte es zu reanimieren. Dann berührten ihre Lippen seine und sie versuchte ihn wieder zum Atmen zu bewegen. Aber er reagierte nicht… er blieb weiter regungslos liegen und sie verließ ihre Kraft. Nur noch einmal wollte sie ihn all ihre Liebe spüren lassen und küsste seine bleichen Lippen…

„Er liebt dich, Mum. Du wirst nie alleine sein. Familie ist und bleibt Familie.“, Jamie drehte ihren Kopf zur Seite und sah ihren erwachsenen Sohn Sean. Es ging ihm wieder gut und nun wollte sie ihn in die Arme nehmen um sich nicht ganz verloren zu fühlen…

 

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Paige saß mit Wyatt, Chris und Eva noch immer in Darryls und Phoebes Wohnung. Doch leider wusste sie nicht, was sie mit den Drei machen sollte. Ihre Schwester hatte noch keine Spiele gekauft, da Eva dafür noch zu klein war. Aber dafür gab es im Kinderzimmer ein Märchenbuch, aus dem Paige etwas vorlesen wollte. Chris schüttelte jedoch den Kopf und sagte immer wieder: „Tante Billie“

Paige verstand kein Wort, bis Wyatt ihr erklärte, dass Billie den Jungs immer zu Hause aus einem Märchenbuch vorlas und Chris wollte wohl keinem anderen zuhören. Also musste Paige das Buch wieder ins Regal stellen und sah ihre Neffen an. Die Beiden sollten Vorschläge machen, was sie jetzt tun sollten. Das Verstecken oder Fangen war hier wirklich schwierig. Die Jungs konnten überall gegen laufen und damit Eva wecken. Die Kleine lag in ihrem Bett und schlief seelenruhig, was Paige sentimental machte. Sie legte ihre Hände auf ihren Bauch und hoffte, dass es bei ihr bald auch endlich so weit sein würde. Ein kleines Baby… ihr eigenes Kind… aber ohne von jemand anderem geliebt zu werden.

Der Hexe kamen die Tränen und sie hörte ihren Namen von weit weg. Erst dachte sie, dass Wyatt oder Chris sie gerufen hätten, doch da war etwas anderes…

Jamie, sie brauchte sie, doch wie sollte sie zu ihrer Freundin kommen, ohne die Kinder im Stich zu lassen?…

 

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Piper und Billie waren mit dem kleinen Mädchen ins Krankenhaus gefahren und danach ins Jugendamt. Die Polizei hatte sie herbestellen lassen und machte den beiden Frauen ein Angebot: „Wir wissen nicht, wie sie die Wohnung gefunden haben… aber wir haben entschieden, dass das Mädchen auf keinen Fall wieder zu seinem Vater zurückdarf. – ähm… ich wollte sie ja nicht belauschen, aber…“

Einer der Polizisten hatte gehört, wie Billie und Piper über eine Zukunft mit dem Baby gesprochen hatten und diese sollten sie nun auch bekommen. Das Jugendamt hatte keine Bedenken daran, dass zwei so engagierte Bürgerinnen ein kleines Mädchen im Stich lassen könnten. Piper und Billie sollten einen Namen für das Kind aussuchen und es für ein Jahr bei sich wohnen lassen. Wenn das Jahr gut verlaufen würde und sich die Zwei an alle Auflagen hielten, dann dürften sie das Mädchen selbstverständlich auch adoptieren und ihm damit ein neues Leben ermöglichen. Ein Leben in geregelten Verhältnissen und mit viel Liebe, wobei der Beauftragte des Jugendamtes noch eine Frage hatte: „Ich habe in ihrer Akte gelesen, Miss Halliwell, dass sie selber Mutter von zwei Kindern sind… Ich darf doch davon ausgehen, dass sie beide… ähm… das sie nicht… naja… also…“

„Sie wollen wissen, ob Misses Jenkins und ich in einer eheähnlichen Partnerschaft leben, nicht wahr?“, Piper antwortete dem Jugendbeauftragten sehr direkt und schockierte damit nicht nur ihn, sondern auch die zwei anwesenden Polizeibeamten und Billie. Die Hexe hätte natürlich damit gerechnet, dass Piper sofort nein sagt und das ziemlich deutlich. Doch genau das tat die zweifache Mutter nicht. Vielmehr stellte sie dem Beamten eine weitere Frage und forderte ihn damit heraus: „Würde es Ihre Meinung ändern? Würden Sie uns die Kleine auf einmal nicht mehr anvertrauen? – Wenn ja, dann sollten Sie mal überlegen, wo Sie leben und in welcher Zeit wir uns befinden.“

„Nein, Miss Halliwell, das ist eine reine Rutinefrage. Natürlich können Sie das Mädchen noch heute mitnehmen. Sie müssten mir kurz einen Namen für die Kleine nennen, denn in den Akten ist keiner vermerkt.“, Pipers Lippen wurden von einem Lächeln umspielt. Sie sah das kleine Mädchen noch einmal an, das in Billies Armen lag und wusste augenblicklich einen Namen – Melinda Billie Halliwell

 

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Phoebe merkte wie still ihr Freund auf einmal wurde und ging zu ihm rüber. Er hielt eine Akte in der Hand. Die Akte von Roger Maxwell…

„Steht irgendetwas drin, dass uns weiterbringen könnte?,“ Phoebe sah ihren Freund sorgenvoll an, der die Akte zuschlug und sie auf seinen Tisch knallte. Dann öffnete er das oberste Fach seines Schreibtisches und zog seine Dienstwaffe heraus: „Wir müssen Jamie finden und zwar sofort.“

 

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Paige griff zu ihrem Handy und versuchte Piper und Phoebe zu erreichen. Doch niemand reagierte auf ihre Anrufe und so sah sie sich dazu gezwungen, die Kinder mitzunehmen. Sie nahm Eva aus ihrem Bett und ging dann wieder zu Wyatt und Chris zurück: „Okay, also hört mir zu ihr Beiden. Großvaters Freundin Jamie ist in Gefahr und wir müssen ihr helfen. Also, eher gesagt, Tante Paige muss ihr helfen. Aber ihr müsst euch alle gegenseitig beschützen, damit euch nicht auch noch etwas passiert. Habt ihr mich verstanden?“

Wyatt und Chris nickten ihrer Tante zu, die ihre Hände auf die ihrer Tante legten und dann gemeinsam mit ihr verschwanden…

Als sich das Licht um sie herum dann auflöste, war Paige überrascht. Sie waren in Pipers Haus und doch war irgendwas anders. Sie legte Eva in den Laufstall im Wohnzimmer und ging dann selber langsam und vorsichtig nach oben. Sie wusste zwar nicht, wo Jamie war, doch als Hexe zog es sie immer zuerst in Richtung des Dachbodens. Aber würde Jamie auch dort sein? War noch ein Dämon im Haus und damit alles nur eine Falle, um sie und die Kinder herzulocken?… Paige hoffte, dass dem nicht so war. Sie wollte, dass Jamie hier war und sie ihrer besten Freundin helfen konnte. Doch dann drehte sie sich auf dem Treppenabsatz noch einmal um. Sie hatte etwas gehört… die Tür…

 

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Balthazar war erschöpft, aber er hatte es geschafft. Dieser Fettwanz war erledigt. Am ganzen Ort war die schleimige Substanz verteilt, aber was sollte ihn das interessieren. Er würde sich nun wichtigeren Dingen widmen… nein… Cole… dieser… das konnte nicht sein… Balthazar quälte sich vor Schmerzen. Der Mensch in ihm wollte nichts anderes, als wieder raus. Cole konnte schließlich spüren, was der Dämon vorhatte und er musste es verhindern…

 

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„Wie bist du auf den Namen gekommen und warum hast du nicht einfach gesagt, dass du nicht lesbisch bist? Piper?“, Piper und Billie kamen mit Melinda zur Tür herein. Die ältere Hexe grinste verschmitzt, bis sie Paige und ihre Söhne sah. Sie wusste augenblicklich, dass etwas nicht stimmte und als dann auch noch Phoebe und Darryl ins Haus kamen, war das Chaos perfekt. Keiner von ihnen wusste, was überhaupt los war und Jamie konnte die Unruhe unten nicht überhören. Aber sie waren alle zu spät gekommen… Victor lag vor ihr und atmete nicht mehr… der einzige Mann, der sie jemals wirklich geliebt hatte, hatte sie nun verlassen…

Die tröstenden Worte ihres Sohnes konnten ihr jetzt auch nicht helfen und Sean spürte das. Er begleitete seine Mutter zu der kleinen Couch und verließ dann den Dachboden. Er wollte nach unten gehen und Hilfe holen, denn dazu war er doch schließlich hergekommen. Chris hatte ihm doch gesagt, dass es möglich war die Vergangenheit und damit die Zukunft zu verändern. Doch er hätte es sich einfacher vorgestellt… er hatte seinen Vater retten und eine richtige Familie haben wollen. War er etwa zu spät gekommen? Hätte er nicht seine Mutter, sondern Victor aussuchen müssen?… Sean war durch den Wind und konnte nicht mehr weitergehen. Seine Kraft und seine Entschlossenheit ließen nach. Er sah keinen Weg mehr, um noch etwas zu ändern. Es würde ja doch wieder so enden, wie in seiner Zeit…

 

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„Was ist hier los? Warum sind die Kinder auf einmal hier? Und was habt ihr Beiden da in der Hand? Paige? Phoebe?“, Piper sah abwechselnd zu ihren Schwestern und stemmte dabei die Hände in die Hüften. Sie sah nur die Akte in Phoebes Händen und Darryls Waffe, was sie nervös machte. Irgendwas konnte hier nicht stimmen und sie wollte wissen was. Doch ihre Schwestern fingen auf einmal an durcheinander zu schreien, weshalb sie nichts verstand. Es war einfach zu laut um sie herum, wodurch Melinda und Eva wach wurden. Billie ging mit dem kleinen Mädchen auf dem Arm ins Wohnzimmer und schloss die Tür hinter sich, damit es wenigstens etwas ruhiger wurde. Woraufhin Paige einmal tief durchatmete und sich wieder auf den Weg nach oben machte. Piper und Phoebe sahen dies und liefen ihrer jüngsten Schwester hinterher. Nur Darryl blieb unten und steckte seine Waffe wieder ein. Den Streit der Schwestern würde er damit so oder so nicht beenden können. Lieber gesellte er sich zu Billie und seiner Tochter. Er hob Eva aus dem Laufstall und setzte sich mit ihr auf die Couch. In seinen Armen wurde sie wieder ruhiger und auch das Mädchen auf Billies Arm, welches eben noch mit seiner Tochter um die Wette geschrieen hatte, war nun ganz ruhig. Die Kleine wurde von Wyatt und Chris umringt, die wissen wollten, wen Billie ins Haus gebracht hatte. Billie gab den Jungs aber keine Antwort, sondern musste sie auf später vertrösten. Den Jungs gefiel das nicht, doch sie konnten in Billies Gesicht sehen, dass sie besser kein zweites Mal fragen sollten. Die Hexe war aus irgendeinem Grund sehr angespannt und wusste selber nicht genau warum.

 

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Aurora schlich durch ihr Haus. Sie war beunruhigt, denn irgendjemand hatte sie angreifen wollen. Der Kabandha war tot und seine Einzelteile klebten überall an der Eingangspforte zur Unterwelt. Eine Tür, die seit Jahrzehnten niemand entdeckt hatte und doch hatte sie vorsichtig sein wollen. Der Dämon sollte alles fernhalten, dass ihnen gefährlich werden konnte. Aber er hatte versagt… da draußen war etwas, dass sie nicht kannte. Sie musste herausfinden was und es aufhalten, ehe es alles zerstören würde…

 

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Die Mächtigen Drei waren im obersten Stockwerk angekommen und stockten. Wer war dieser junge Mann und warum weinte er? War das die Falle, an die Paige nicht hatte glauben wollen? Steckte ein Dämon dahinter, der Jamie etwas antun wollte? Sie wusste es nicht, aber jetzt sollten sich ihre Schwestern darum kümmern. Sie lief einfach an dem Unbekannten vorbei und betrat den Raum… Victor… sie sah ihn auf dem Boden liegen und konnte es nicht glauben. Er bewegte sich nicht mehr… aber sie konnte etwas spüren, dass Jamie nicht wissen konnte: „Ich brauch Wyatt. Piper, bring deinen Sohn her. Jetzt beeil dich schon.“

Piper wusste gar nicht, was los war und wollte schon wieder nach unten gehen. Aber dann tauchte ein helles Licht auf. Sogar der junge Unbekannte drehte sich danach um und erblickte Wyatt und Chris. Warum Pipers erwachsene Söhne plötzlich vor ihnen standen, begriff niemand. Doch Paige stellte keine Fragen, sondern nahm, was sie kriegen konnte: „Steht nicht so dumm rum, sondern kommt her und helft mir.“

Wyatt hörte auf seine Tante, doch Chris ging an ihr vorbei zu Sean: „Geht es dir gut? Man, wir haben uns echt Sorgen gemacht, als du auf einmal verschwunden bist. Du musst doch nicht auf alles hören, was Wyatt und ich den ganzen Tag über erzählen… Sean, ich habe meinen Vater auch nicht retten können…“

„Aber du hast es auch gar nicht versucht! Und jetzt spiel dich hier nicht, als Besserwisser auf, Chris, sondern geh mir aus dem Weg.“, Sean stand auf und schubste Chris beiseite. Er wollte zu seinen Eltern. Er wollte, dass sein Vater lebte und diesen Wunsch erfüllten ihm Paige und Wyatt. Sie legten ihre Hände über Victor und heilten seine inneren Verletzungen. Jamie hörte sein Atmen und lief zu ihm. Sie legte ihre Arme um Victor und küsste ihn: „Es tut mir alles so Leid. Ich dachte, ich könnte dich retten… aber ich hätte… Victor, ich liebe dich…“

Victor versuchte sich aufzusetzen und seine drei Töchter halfen ihm dabei. Doch dann bat er sie, ihn mit Jamie alleine zu lassen. Sie nickten und nahmen auch Wyatt und Chris mit nach unten, die Sean hinter sich her schleppten.

 

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Unten im Wohnzimmer konnten die anderen kaum glauben, was Piper, Phoebe und Paige ihnen erzählten. Jeder von ihnen wollte auch wissen, wer dieser andere junge Mann war. Doch mit diesem waren Wyatt und Chris in der Küche verschwunden: „Glaubst du denn, dass es so einfach ist, die Zukunft zu verändern? Was meinst du denn, was das jetzt für Auswirkungen auf unser Leben haben wird?“

„Wisst ihr was? Das ist mir ziemlich egal. Jetzt seit es eben nicht nur ihr, die ein glückliches und sorgenfreies Leben haben werden. Jetzt gehör ich nämlich auch dazu und Tony wird auch noch dahinter kommen, dass dieser Weg uns ein besseres Leben ermöglicht.“, Sean funkelte seine Cousins finster an. Er war in Rage und wollte nicht, dass sie sich weiter in sein Leben einmischten, denn schließlich hatten sie ihr eigenes.

 

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Paige und Phoebe beschlossen, diese Nacht hier zu bleiben und zogen sich in ihre alten Zimmer zurück. Billie und Piper brachten die drei Kinder ins Bett und setzen sich dann auf Pipers Bett. Billie fühlte sie zwar etwas unwohl, doch mit einer Frage versuchte sie sich selber wieder zu beruhigen: „Warum hast du den Beamten nicht gesagt, dass du nicht lesbisch bist?“

„Weil ich nicht weiß, ob das so nicht stimmt… Billie, in der letzten Zeit haben wir so viel gemeinsam durchgemacht und ich habe gemerkt, dass ich die nie wieder verlieren will. Ich will auch keinen neuen Mann an meiner Seite, sondern nur dich… ich weiß nicht, ob ich auf einmal lesbisch bin und ich kann nicht sagen, ich liebe dich… aber vielleicht bringst du es mir bei…“, Piper und Billie wurden beide rot um die Wangen. Die Zeit schien für diesen Moment einfach still zu stehen, bis Billie es sich doch traute: „Ich liebe dich.“

 

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Jamie und Victor hatten sich auf die kleine Couch gesetzt. Sie wollte immer wieder etwas sagen, doch er unterbrach sie jedes Mal. Sie sollte nichts mehr sagen, sondern einfach nur hier bei ihm sein. Er wusste ja, dass es ihr Leid tat und er konnte sich auch vorstellen, welche Angst sie gehabt haben musste… doch auch für ihn war es nicht einfach gewesen. Er wollte diese Zeit einfach hinter sich lassen und sah sie stillschweigend an…

„Mein Herz sagt mir, dass ich dich liebe und mein Verstand hört einfach auf zu existieren. Ich kann niemals verstehen, was vor mir gewesen ist… ich weiß nur, dass es jetzt nur uns gibt. Wir werden Sean retten und das Kapitel Roger beenden. Ich werde dich auf diesem Weg begleiten und alles tun, was ich tun kann… ich will nur noch eins Jamie… ich will dich heiraten.“

 

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