Folge 2.13

Folge 13 (26)

         Wo immer du auch bist

         Wherever you are

 

Jamie konnte es kaum glauben. Victor wollte sie wirklich heiraten und für sie gab es darauf nur eine Antwort JA. – Ja, nichts sollte sich mehr zwischen sie stellen. Ja, sie würden ein neues Leben beginnen. Und ja, sie würde endlich glücklich werden und fest zur Familie gehören… Jamie Bennett… ja, da ihr Glück war zum Greifen nahe und Victor wollte es sofort seinen Töchtern erzählen und zog Jamie an ihrer Hand mit sich. Er wollte nicht länger warten, sondern alle an seinem Glück teilhaben lassen… doch dann blieben Jamie und Victor plötzlich beide stehen und drehten sich zueinander. Etwas fehlte zu ihrem Glück, das sie niemals aufgeben durften. Etwas, was sie zurückbekommen mussten, auch wenn es ihr eigenes Leben in Gefahr bringen würde. Sie mussten ihn zurückholen und wieder bei sich haben… es ging nicht nur um sie, sondern allein um Sean.

 

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Der kleine Junge war immer noch auf Auroras Arm, die nun mit Sean ins alte Kinderzimmer von Roger ging. Sie hatte das Babybett hier wieder aufgestellt, als ihr Sohn Jamie kennen gelernt hatte. Aurora wusste, dass sie selbst auf kurz oder lang Großmutter werden würde und nun war dieses Kind da. Dieser kleine Bastard würde das erfüllen, was ihr vorhergesagt worden ist und daran wird niemand etwas ändern können.

Auch nicht diese Schwestern vor denen sie Roger gewarnt hatte. Aber er wollte ja nicht hören und jetzt war es zu spät. Sie hatte immer versucht, alles für ihn zu tun, doch nun musste sie ihren eigenen Weg gehen und Roger alleine lassen. Er hatte sich schließlich für Jamie entschieden und das war ein Verstoß gegen alle Regeln, die sie in diesem Hause aufgestellt hatte. Doch ihr Sohn machte sich ja längst seine eigenen Regeln und somit würde er den Jungen nie töten, auch wenn es so wichtig war. Er würde Sean beschützen und damit Jamie zurückgewinnen wollen. Aber Aurora wusste, dass es ihm nicht gelingen würde und so legte sie den Kleinen in Rogers Bettchen und winkelte ihn in eine Decke ein: „Du wirst leiden und niemand wird dich retten. Auch deine Eltern können nichts mehr für dich tun… dir bleibt nur noch der Tod und mir die Macht.“

 

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Paige konnte kaum schlafen in dieser Nacht. Immer wieder hörte sie irgendetwas und das machte sie verrückt. Sie hörte ihren Namen, aber so verschleiert, als wenn jemand durch einen dichten Nebel hinweg sprechen müsste. Doch es konnte kein Schützling sein, denn dieses Klingeln in ihrem Kopf war nicht da… nur was war es dann? Sie wusste es nicht und irgendwann reichte es ihr auch darüber nachzugrübeln. Sie stand einfach auf und wollte sehen, wie es Jamie ging. Doch als sie auf dem Flur des zweiten Stocks stand, war da noch etwas anderes… jemand anderes… der Unbekannte lehnte sich gegen eine Wand und beobachtete irgendetwas. Paige konnte es nicht erkennen. Sie näherte sich dem jungen Mann langsam und vorsichtig, der sich umdrehte und sie ansah. Ein Schweigen entstand zwischen ihnen, aber Sean brach es: „Du musst keine Angst vor mir haben. Du kennst mich und es wird eine Zeit geben, da bin ich dir eine große Hilfe. – Paige, bitte vertrau mir.“

„Ich soll was? Junge, du hast keine Ahnung wovon… eine Zeit? – Du kommst aus der Zukunft oder? Und du kennst Wyatt und Chris, sonst hätten dich die Beiden gestern nicht weggeschleppt… ihr drei habt uns also etwas zu erklären.“, Paige packte Seans Arm und zog ihn nach unten. Doch während sie das tat, klopfte sie mit ihrer anderen Hand gegen alle Türen, damit ihre Schwester wach wurden.

 

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Phoebe konnte nicht glauben, dass bereits um sieben Uhr jemand an ihre Tür klopfte. Die letzten Tage waren doch anstrengend genug gewesen, warum musste es denn noch so weitergehen? Sie wollte endlich einen Tag wieder richtig schlafen und zu ihrem Glück kannte Darryl diese Schwäche an ihr. Er gab seiner Freundin einen sanften Kuss auf die Wange und kletterte dann aus dem Bett, um sich anzuziehen und für Phoebe nach unten zu gehen. Sie sollte noch liegen bleiben dürfen und der Polizist wollte auf diese Weise an Informationen kommen, die Phoebe ihm verschweigen würde, um ihn zu schützen. Aber jetzt würde er an alles herankommen und es aus erster Hand erfahren… doch was eigentlich? Wer hatte an die Tür geklopft und um was würde es gehen? Ein Dämon? Roger?… der Unbekannte? Ja, Paige stand da mit diesem Blondschopf und ihren zwei Neffen aus der Zukunft, die aus irgendeinem Grund lange Gesichter zogen…

 

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Billie hatte das Klopfen als erstes wahrgenommen und öffnete nun erleichtert ihre Augen. Piper lag noch immer neben ihr. Es war also kein Traum gewesen, dass sie in einem Bett geschlafen hatten. Aber was jetzt? Wie konnte Billie nur mit dieser Situation umgehen ohne gleich alles kaputt zu machen? Wie sollte sie nur den nächsten Tag überstehen, wenn doch niemand merken durfte wie glücklich sie sich fühlte?…

„Phoebe, oh nein, wenn sie… ein Wunder, dass sie nicht schon gestern… Hilfe, was mach ich nur? Es muss doch…“, Billie saß im Bett und dachte an Phoebes Gabe… als Empathin konnte die Hexe schließlich jederzeit wahrnehmen, was in der Jungehexe vor sich ging. Die Unruhe und das Verliebt sein… alles spielte bei Billie vollkommen verrückt und dann spürte sie diese Hand auf ihrem Arm… Morgen Billie… zwei süße Worte, die Piper an sie richtete ehe sie Billie darum bat, sich um die Kinder zu kümmern, während sie unten war.

 

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Jamie und Victor waren zurück zum Buch der Schatten gegangen und ahnten nicht einmal, was unten im Wohnzimmer vor sich ging. Denn dort wollte Paige unbedingt wissen, warum so viele Besucher aus der Zukunft zu ihnen gekommen waren. Sie hatte nur die eine Idee, dass es für alle einen gemeinsamen Grund geben musste, denn sie unbedingt herausfinden wollte. Aber Chris und Wyatt blieben stumm, selbst als Darryl und ihre Mutter Piper zu ihnen kamen. Sie sahen einfach keinen Grund dazu ihr Schweigen zu beenden, denn schließlich war es ja Sean gewesen, der einfach abgehauen war. Sie hingegen wollten nichts verändern, sondern ihn nur zurückholen. Aber das sagten sie keinem, weshalb Paige was ausrastete: „Ich will jetzt sofort wissen, was hier gespielt wird, sonst werd ich zur Furie, das kann ich euch versprechen.“

„Sei lieber vorsichtig mit deinen Versprechen, Tante Paige, einige wirst du später noch bitter bereuen.“, Wyatt wollte nur seine Tante warnen, doch für Sean brachte es das Fass zum Überlaufen. Er warf sich auf Wyatt und versuchte auf ihn einzuschlagen. Aber Chris stand hinter seinem Bruder und schleuderte Sean mit seinen Fähigkeiten gegen das Fenster. Die Scherben flogen in alle Richtung und Piper schrie herum: „Es reicht! Lasst das sofort sein! – Das hab ich euch bestimmt nicht so beigebracht.“

„Ja, Mum… aber der macht einen einfach wahnsinnig und trauen kann man ihm eh nicht. Er ist eben…“, Chris hätte beinahe etwas gesagt, doch Wyatt schubste seinen kleinen Bruder an. Dieser verstummt augenblicklich. Doch während Paige und Darryl Sean aus dem Garten holen, sieht Piper ihre Söhne streng an: „Ich weiß noch nicht, was hier los ist. Aber ihr beiden habt mir einiges zu erzählen und zwar sofort, sonst gibt es… Zauberverbot.“

 

Wyatt und Chris sahen ihre Mutter lieber nicht an und überlegten sich lieber, wie sie aus dieser Situation wieder herauskommen sollten. Sie wussten schließlich, dass Sean nur zum eigenen Vorteil handelte und das durften sie nicht zulassen. Sie mussten ihn wieder in seine Zeit zurückbringen und ihre eigene Vergangenheit wieder in die richtige Bahn bringen. Denn was blieb ihnen auch anderes übrig, wenn sie ihr Leben weiterhin genießen wollten?…

 

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Phoebe stand nun doch auf, weil Eva wach geworden war. Die Kleine hatte Durst und wollte gewickelt werden, weshalb Phoebe mit ihr ins Kinderzimmer von Chris ging. Dort fand sie auch Billie in einer Scharr von Kindern und lächelte aufmunternd: „Brauchst du irgendwie Hilfe, Billie? – Ich meine drei süße Schätze auf einmal, das ist bestimmt nicht einfach.“

„Es geht, die Drei sind ja auch so lieb und untereinander verstehen sie sich schon ganz wunderbar. Wyatt und Chris haben Melinda wirklich aufgenommen wie eine Schwester – den Namen hat übrigens Piper ausgesucht. – Melinda Billie Halliwell“, Billie merkte gar nicht wie sie ins Schwärmen geriet und Phoebe damit unbewusst Signale sendete. Denn alle Gedanken der Hexe waren bei Piper und als ihr das selber klar wurde, war es zu spät…

Phoebe hatte Eva bereits gewickelt und sie auf die Spieldecke neben Melinda gelegt. Jetzt wandte sie ihren Blick aber von ihrer Tochter ab und starrte Billie entsetzt an. Sie wollte es einfach nicht glauben, aber Billies Gefühle waren so eindeutig, wie sie es schon lange nicht mehr erlebt hatte. Aber was sollte sie jetzt sagen… wie sollte sie es überhaupt glauben?… Billie und Piper, nein, einfach zu abwegig… sie kannte doch ihre Schwester, also was dachte sich Billie…

 

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Auf dem Dachboden verzweifelte Victor fast. Er und Jamie suchten das ganze Buch ab und sie probierten einen Rückholzauber nach dem anderen aus. Aber Sean kehrte nicht wieder zurück. Victor warf aus diesem Grund das Buch der Schatten aus Zorn auf den Boden. Erst hatte dieser Roger versucht ihm Roger wegzunehmen und jetzt… es musste doch einen Weg geben, um seinen kleinen Sohn vor dem Bösen zu retten.

„Wir müssen mit deinen Töchtern reden… und… Sean.“, Jamie hatte auf einmal einen Gedankenblitz und lief nach unten. Victor folgte ihr und verstand nicht, warum sie sich im Wohnzimmer diesem Unbekannten an den Hals warf. Auch Piper, Paige und Darryl reagierten irritiert. Nur Chris und Wyatt zogen Jamie von ihrem Sohn weg und redeten auf sie ein: „Was er auch immer gesagt hat, es stimmt nicht. Er erzählt nur lügen und du darfst ihm auf keinen Fall glauben, denn er wird das nur ausnutzen. – Er ist nicht dein Sohn.“, alle drehten sich erschrocken zu Chris um und es stockte ihnen der Atem. Sean oder doch nicht Sean?… Was war hier eigentlich los? Jamie wusste selbst gar nicht mehr, an was sie glauben sollte. Sie hatte sich so sehr an diesen jungen Mann gewöhnt und ihm vertraut… hatte sie sich denn so in ihm getäuscht?…

 

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Roger lehnte sich entspannt in seinem Sessel zurück und dachte an vergangene Zeiten… Er hatte Jamie in einem kleinen Gärtnereigeschäft kennen gelernt und sich in die Frau mit den roten Rosen in der Hand sofort verliebt. Er hatte sie zu den Gräbern ihrer Eltern begleitet. Er hatte ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen und sie das tun lassen, was ihn glücklich machte… Sie hatte ihm gehört und das würde sie wieder tun. Sie war die Frau, die ihn bis in den Tod begleiten würde… das sagte doch diese Prophezeiung… das Kind war der Schlüssel zur Macht, geboren aus den Herzen zweier Liebenden… doch Victors Herz schlug nicht mehr und damit würde das Kind nun ihm gehören… das Kind…

Erst jetzt bemerkte Roger, dass Sean nicht mehr da war und er begann das Haus zu durchsuchen, um den Kleinen wieder zu finden…

 

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Phoebe packte Billie an den Schultern und drückte sie gegen die Wand des Kinderzimmers: „Das ist nicht war. Du kannst nicht… Piper ist nicht lesbisch und du wirst sie nie dazu machen. Du wirst dieses Haus verlassen und deinen eigenen Weg gehen. – Hier ist kein Platz für dich.“

Langsam ließ Phoebe Billie wieder los, damit die junge Hexe weglaufen konnte. Doch Billie dachte nicht einmal daran. Sie stellte sich Phoebe in den Weg und schubste nun sie von sich weg, damit sie mehr Platz hatte und nicht so eingeengt war: „Ich weiß, dass Piper nicht lesbisch ist und sie wird es wohl auch niemals sein. Aber du hast mir trotzdem nichts vorzuschreiben und wenn Piper mich in ihrer Nähe haben will, dann bleibe ich. – Ich habe hier nämlich eine Familie gefunden und ich bin nicht bereit diese wieder aufzugeben.“

Phoebe sprang in die Luft und wollte Billie zu Boden treten. Doch Chris orbte sich neben Billie und legte ein Schutzfeld um sie. Auch Wyatt, der neben Melinda saß, blieb nicht ruhig, sondern warnte seine Tante: „Wir beschützen Tante Billie und du darfst ihr nicht wehtun.“

 

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Sean stand im Wohnzimmer und schlug mit seiner Hand durch den Raum. Sofort flogen Wyatt und Chris bis in die Küche und würden ihn jetzt wenigstens für ein paar Minuten in Ruhe lassen. Er wollte die Zeit nutzen, um seiner Mutter alles zu erklären, aber Jamie wisch mit Tränen in den Augen vor ihm zurück. Victor legte dann seine Arme schützend um seine Freundin, während Piper den angeblichen Sohn einfror und dann mit Paige zu Wyatt und Chris rannte. Nur Darryl blieb bei Victor und Jamie, welche die beiden Männer auf die Couch legten, weil sie am ganzen Körper zitterte. Darryl wollte ihr eine Decke holen, doch dann hörte er oben Geräusche und rannte los, um nachzusehen…

Also deckte Victor seine Freundin zu und ging dann auf den angeblichen Sean zu, für den die Zeit stehen geblieben war, und betrachtete ihn… ja, es gab Ähnlichkeiten, aber konnte das wirklich sein eigener Sohn aus der Zukunft sein? Wenn ja… dann wäre es ein sicheres Zeichen dafür, dass sein Sohn noch lebte und darauf wollte Victor vertrauen.

 

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Piper fand ihre Jungs in der Küche und half ihnen aufzustehen. Sie hatten zwar beide keine ernsteren Verletzungen, aber als Mutter machte sich Piper trotzdem die größten Sorgen und wollte den Fremden am liebsten sprengen. Doch davon hielten ihre Söhne sie ab und stattdessen sahen sie alle Drei Paige…

Sie hielt mit einem verkrampften Gesicht ihren Bauch und war ganz blass. Irgendwas stimmte nicht und sie wollte sich aus diesem Grund in ihr Zimmer zurückziehen. Die Antwort ihrer Schwester wartete sie nicht einmal ab, die schon fast wahnsinnig wurde: „Okay, jetzt reicht es! Also ihr beide geht nach oben und löst Billie ab. Sie soll runter kommen und für Phoebe gilt das Gleiche. – Ich will wissen, wer dieser Kerl ist und was er vorhat, also versucht nicht euch noch einmal da einzumischen.“

Piper ging wütend zurück ins Wohnzimmer, während sich ihre Jungs ins Kinderzimmer orbten und nicht wussten, was nun mit ihrer Tante war. Denn Paige hatte es nicht einmal bis ins Bett geschafft, sondern lag mit ihren Schmerzen kämpfend auf dem Boden. Etwas in ihr brannte wie Feuer und sie konnte sich nicht erklären, was das zu bedeuten hatte… aber jemand anderes wusste es…

 

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Phoebe knallte die Tür hinter sich zu und war froh, als sie Darryl sah. Er musste Eva aus dem Kinderzimmer holen, während sie mit Piper reden wollte. Sie rannte einfach die Treppe runter ohne ihrem Freund mehr zu sagen, der ins Kinderzimmer ging und überrascht war, auch Wyatt und Chris hier zu sehen: „Was ist denn hier für eine große Versammlung?“

„Mum hat uns hoch geschickt, damit wir auf die Kinder aufpassen. Du kannst also ruhig wieder runtergehen, Onkel Darryl. Schließlich muss ja jemand wissen, was da unten vor sich geht.“, Darryl nickte zustimmend und verließ den Raum ohne seine Tochter. Die kleine Eva blieb einfach auf dem Boden liegen und spielte mit einem Teddybären, während Billie sich an die jungen Wyatt und Chris hielt und ihnen dankte. Die Beiden nahmen aber ihre Lieblingstante nur in die Arme und gingen dann wieder zum Spielen. Billie wollte den Beiden zusehen, doch ihre älteren Ausgaben beanspruchten ihre Aufmerksamkeit: „Tante Billie, wir  machen uns Sorgen. Du darfst dich auf keinen Fall von Tante Phoebe unterkriegen lassen. Wir sind auch immer für dich da.“

„Woher wisst ihr das?… ich meine… was…“, Billie konnte nicht glauben, dass die beiden Jungs bereits wussten, was hier passiert war. Doch sie hatten Recht. Sie würde sich nicht von Phoebe rumschubsen lassen, sondern zu ihren Gefühlen stehen.

 

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Paige spürte die Hände, die sie vom Boden aufhoben und sanft ins Bett legten. Sie spürte die Wärme einer Berührung auf ihrem Bauch und sie entspannte sich. Der Schmerz verschwand allmählich… doch als sie ihre Augen aufmachte, war da etwas Schlimmeres… Angst… Liebe… Cole…

„Was willst du hier? Du bist… Nein, verschwinde, das ist mein Baby und ich werde es aufziehen und… ich brauche dich nicht mehr… nicht nach… wo warst du?… ich…“, Paige kletterte aus dem Bett heraus und sah Cole an. Sie hasste ihn dafür, dass er sie und das Baby verlassen und im Stich gelassen hatte… aber sie liebte ihn auch noch immer und wollte nur in seinen Armen liegen. Was er sich auch wünschte, aber nicht daran denken durfte… kopfschüttelnd versuchte er sie aus seinem Kopf zu bekommen und dann sah er sie verzweifelt an und seine letzten Worte waren eine Warnung an die Frau, die er liebte: „Er wird euch jagen, bis es euch nicht mehr gibt… ich kann nicht… nicht aufhalten… du… Paige… töte uns beide… du musst an dich und das Baby denken… tu es, Liebste…“

Mit einem Schrei ging Cole in Flammen auf und offenbarte Paige das Grauen seiner Panik… BALTHASAR…

 

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Roger riss Vorhänge aus der Verankerung und die Gemälde von den Wänden. Der Junge war weg… Wut kochte in ihm auf, aber das Spiel musste weitergehen. Auch ohne Sean… denn was wusste Jamie schon…

Roger zog sich in die kleine Kammer zurück, in der er seine Zauberutensilien aufbewahrte. Das Becken zeigte Jamie im Hause der Halliwells. Was um sie herum war, war ihm nun egal… er musste sie bei sich haben… Wo immer du auch bist, Jamie… du kannst mich hören… Ich habe deinen Sohn, also komm und hol ihn…

 

FORTSETZUNG FOLGT…

 

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