Folge 2.14

Folge 14 (27)

         Die Sippschaft

         The Family

 

Jamie wagte es nicht die Augen zu öffnen, denn sie spürte, was passiert war. Sie wusste, dass es alles für Sean war und an etwas anderes durfte sie einfach nicht denken. Auch nicht an Victor, denn sie würde schwach werden und nicht weitergehen können. Sie wollte nur noch auf ihren Sohn vertrauen und Rogers Rache in Kauf nehmen…

 

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Victor konnte sehen, wie sich der Blondschopf langsam aus seiner Erstarrung befreite. Seine Augen spiegelten eine Angst wieder, die Victor nicht verstand, bis er sich zur Couch umdrehte… Jamie war fort… Wo war sie jetzt wieder nur? Er hätte doch merken müssen, wenn seine Verlobte aufgestanden wäre? Aber nein, Victor hatte ja nur auf diesen Jungen geachtet. Dieser schlug wütend gegen die Wand und schrie herum: „Ich krieg dich noch, du Mistkerl. Ich mach dich fertig und dann wirst du uns endlich in Ruhe lassen.“

„Wovon redest du da? Weißt du wo Jamie ist? Dann raus damit oder ich prügele es aus dir raus.“, Victor baute sich drohend vor dem Fremden auf, als gerade Piper, Phoebe und Darryl ins Wohnzimmer kamen. Keiner hielt Victor auf, denn schließlich wollten sie auch Antworten haben… nur Phoebe spürte auf einmal diese Angst. Eine richtige Panik stieg in dem Fremden auf, der nicht wusste, was er tun sollte. Phoebe ging aus diesem Grund auf ihn zu, denn das was sie fühlte, konnte er nicht spielen. Er hatte wirklich Angst, doch vor was?… Lag es an Victors Drohung oder belastete den jungen Mann etwas ganz anderes?… Phoebe legte tröstend ihre Hand auf seine Schulter und hatte sogleich eine Vision… ein dunkles Haus… der junge Mann sitzt in einem Schlafzimmer, direkt neben Jamie… sie sagt etwas zu ihm und stirbt…

„Du! Wyatt und Chris hatten ganz Recht, dir nicht zu vertrauen. Du wirst Jamie töten, ich hab´s gesehen.“, Phoebe weicht von dem Fremden zurück, während Victor und Darryl in seine Richtung stürzen. Er kann jedoch zur Seite springen und klettert über einen Sessel, hinter dem er in Deckung geht: „Ich würde ihr niemals etwas tun. Ich bin ihr Sohn und egal, was du auch gesehen hast, sie wird mich zu ihr lassen.“

Sean warf ein Fläschen auf den Boden und verschwand im Rauch einer kleinen Explosion. Wodurch die anderen Vier allein zurückblieben und nicht mehr wussten, was sie glauben sollten.

 

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Paige konnte es nicht glauben. Er war wieder da… ihre schlimmste Befürchtung… BALTHASAR… sie musste diesen Dämon vernichten. Aber konnte sie auch Cole töten? Denn das hatte er doch gemeint… töte uns beide… Cole und Balthasar – Mensch und Dämon in einem Körper. Doch nur einer wollte sie töten. Während der andere noch einmal in seiner Verzweiflung gezeigt hatte, dass er sie liebte. Nur warum hatte er sie dann mit dem Baby alleine gelassen? War Balthasar schon davor in Erscheinung getreten? Hatte Cole durch die Hand des Dämon bereits Menschen getötet?… All diese Gedanken schossen ihr durch den Kopf, dabei hätte sie sich lieber überlegen sollen, wie sie hier rauskommen sollte…

 

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„Na klasse und was jetzt, Phoebe?“, Piper schaute ihre Schwester wütend an. Doch Phoebe wusste nicht, was sie ihr entgegnen sollte. Sie mussten irgendwie Jamie finden, nur wie? Der Einzige, der scheinbar irgendetwas wusste, war dieser angebliche Sohn gewesen und der war weg. Ihnen blieb also nur ein Auspendelzauber, weshalb Piper und Phoebe nach oben gehen wollten. Doch dann kam ihnen Billie entgegen, die mit Piper in der Küche verschwand. Phoebe schnaubte wütend, aber sie sagte nichts und ließ stattdessen Victor und Darryl mit nach oben auf den Dachboden kommen…

 

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„Was ist mit dir los, Billie? Ist oben irgendwas passiert? Jetzt erzähl schon!“, Piper wollte unbedingt wissen, warum Billie so blass war. Sie sah aus wie ein Gespenst und Piper machte das Angst. Hatte sie Billie einer Gefahr ausgesetzt ohne es zu wollen? Ja, ohne es sogar zu bemerken?… Aber nein, das war es gar nicht. Denn Billie schüttelte den Kopf und sagte etwas von Phoebe. Doch was konnte Phoebe schon getan haben; „Was sie getan hat, willst du wissen? – Sie hasst mich Piper. Sie hat mich letztes Jahr gehasst, als ich versucht habe, euch umzubringen und jetzt hasst sie mich, weil sie weiß, dass ich dich liebe…“, es sprudelte nur so aus Billie heraus. Bis zu diesem einen Wort… Liebe

„Jetzt mach dir keine Sorgen. Phoebe hasst dich nicht. – Das von damals ist vergessen. Wir haben doch alle jetzt schon so viel miteinander durchgemacht. Gut, sie weiß jetzt, dass du mich liebst, aber dazu kann sie gar nichts sagen. Ich will dich bei mir haben und etwas anderes zählt nicht.“, Piper schloss Billie in ihre Arme und küsste sie auf die Wange. Dabei spürte sie, wie Billie weinte, weshalb sie ihre beste Freundin noch näher an sich heranzog. Aber Billie wollte das anscheinend gar nicht, denn sie drückte Piper sanft von sich: „Ich weiß nicht, ob alles andere wirklich so egal ist… Wyatt und Chris… sie… Piper, die Beiden machen mir Angst…“

 

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Roger war nicht in dem dunklen Raum geblieben, sondern war wieder weitergegangen. Sein Schlafzimmer… das Bett… so viele Erinnerungen an Jamie… an ihre gemeinsame Zeit, die er sich zurückholen würde. Denn sie war hier, das spürte er. Er hatte sie in dieses Haus geholt… hier würde ihre Geschichte von neu beginnen und niemals enden. Das sagte er sich immer wieder vor, bis er diese leichten Schritte hörte… sie ging noch zögernd, aber er würde sie von ihrer Zurückhaltung und Schüchternheit erneut befreien…

 

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Aurora betrachtete den kleinen Jungen unter der Decke. Er gab keinen Laut von sich, aber immer versuchte er sie mit seinen kleinen Händen zu erreichen. Er wollte hier raus und wieder zu seinen Eltern. Aber sie würde ihn nicht gehen lassen. Nein, es war vielmehr Zeit dafür, ihn endgültig zu töten… ein leises Husten war zu hören und Aurora lächelte glücklich: „Es wird wehtun… aber du bist klein… es wird also nicht lange dauern…“

 

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Paige stand noch immer wie versteinert da. Sie wollte sich weg beamen, aber sie konnte nicht. Es war, als würden ihre Fähigkeiten verrückt spielen. Denn auf einmal glühten ihre Augen wie Feuer und Balthasar schrie vor Schmerzen. Er packte Coles Freundin an den Armen und verschwand mit ihr ihm Feuer, noch ehe ein anderer sie aufhalten konnte. Denn als die Tür aufging und Wyatt und Chris hereinstürmten, war von einem Kampf nichts mehr zu sehen. Alles war auf einmal verlassen. Nur wo Paige war, konnte sie keiner erklären…

„Wir müssen Melinda warnen, damit nicht alles aus den Fugen gerät. Sie muss Tony und die Zwillinge zurückhalten und Melanie schützen… ich will nicht zurückkommen und erfahren, dass mein Cousin meine Verlobte getötet hat.“, Chris nickte seinem Bruder zustimmend zu. Doch wusste keiner von Beiden, wie sie den Dachboden für sich alleine beanspruchen konnten ohne dass einer der Anderen Verdacht schöpfte…

 

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„Das sind meine Jungs. Sie… nein… wieso?… Billie, die beiden sind so lieb und tun doch alles, damit du dich bei uns wohl fühlst…“, Piper verstand nicht, warum Billie auf einmal Angst vor den Kindern hatte. Aber sie musste erfahren, dass es nicht an den Kleinen lag, sondern an ihren älteren „Ausgaben“. Billie konnte die Beiden nicht genau einschätzen und auch Piper musste zugeben, dass ihre Söhne sich anders verhielten, wie sie es sich erhofft hätte. Vielleicht war das ein Zeichen dafür, dass Piper in ihrer Erziehung doch etwas anders vorgehen musste. Aber Billie war da anderer Meinung: „Ich glaube nicht, dass es an dir liegt… sondern an Phoebe. Die zwei Kleinen haben mich eben vor ihr beschützt und die zwei Großen haben gesagt, dass ich mich auf keinen Fall von ihr unterkriegen lassen soll.“

„Na, dann hast du doch schon etwas verändert. Du bist nicht da oben und wartest ab, bis Phoebe weg ist, sondern du bist hier… bei mir…“, Piper und Billie mussten beide lächeln und schlossen sich gegenseitig in die Arme. Bis sie von oben jemanden schreien hörten…

 

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Phoebe war eine Idee gekommen, als sie im Buch der Schatten herum blätterte… Sean… Jamie… beide waren weg und Victor hatte man versucht umzubringen. Das alles war eine einzige Intrige gegen die kleine Familie und nur dieser Roger konnte dahinter stecken. Es würde also nichts bringen noch weiter irgendwelche Zauber zu sprechen. Sie mussten sich diesem Kerl direkt in den Weg stellen und zwar je früher desto besser: „Er hat Jamie schon einmal in sein Haus gelockt und wer weiß, was er da mit ihr tun wird. Wir müssen Tränke mitnehmen und angreifen, ehe es zu spät ist.“

Piper und Billie packten, als sie nach oben kamen, sofort mit an und gingen dann zu Paiges Zimmer. Alles war ruhig, also wollten sie ihre Schwester nicht stören. So eine Schlacht könnte sie und das Kind in Gefahr bringen, weshalb die anderen drei Hexen mit Victor und Darryl losfuhren. Erst wollte der Polizist sich um die Kinder kümmern, da er schon damit gerechnet hatte, im Haus zurückbleiben zu müssen. Aber dank Chris und Wyatt konnte er seiner Freundin zur Seite stehen, wodurch Pipers Söhne freie Hand hatten. Sie orbten sich zurück auf den Dachboden und Chris zog den Zauberspruch aus seiner Hosentasche. Wyatt suchte derweil alles zusammen, was sie brauchten und dann warfen sie die Zutaten in eine Schlüssel. Langsam stieg der Rauch auf und Chris las den Zauberspruch laut vor:

„Wir rufen dich aus unserem Traum,

in diese Zeit und Raum.

Dein Bild soll uns erscheinen,

unsere Schwester mit uns vereinen.“

Als der Rauch wieder verflogen war, entstand in der Schüssel ein Bild. Es zeigte eine junge blonde Frau, die ihre beiden Brüder anlächelte: „Ich dachte schon, ihr meldet euch gar nicht mehr. – Habt ihr Sean? Oder ist was schief gelaufen… ihr seht so… Chris? Wyatt?“

„Wir haben ihn noch nicht Melinda, aber es wird. Auch das mit Billie und Tante Phoebe haben wir in Angriff genommen… merkst du schon eine Veränderung?“, Chris gefiel es nicht, dass seine Schwester den Kopf schüttelte, aber er konnte nichts daran ändern. Sie mussten sich noch mehr anstrengen und Melinda warnen. Wyatt wendete sich schließlich noch einmal an seine kleine Schwester: „Bitte pass auf dich auf Melinda… und du musst Melanie beschützen. Ich glaube nämlich, wenn wir nicht da sind, könnte Tony schnell ausrasten.“

„Das bekomm ich schon hin. Ihr müsst euch nur beeilen, denn langsam fragen auch unsere Cousinen nach euch und ihr wisst ja, dass Penny hartnäckig sein.“, alle drei Geschwister mussten grinsen und verabschiedeten sich dann voneinander. Denn jeder kannte seine Aufgaben und musste diese anpacken.

 

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Jamie atmete noch einmal tief durch, als sie ihn sah. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Sie musste Sean retten und er würde das ausnutzen… aber es gab keinen anderen Weg. Sie ging langsam auf ihn zu und Roger drehte sich genüsslich um: „Du kennst dich ja aus… seltsam, dass wir uns immer wieder hier finden, nicht wahr?… ja, hier in diesem Bett haben wir unsere schönsten Zeiten verbracht… und wir können nicht damit aufhören, das weißt du genauso gut wie ich.“

„Ich bin nur wegen Sean hier. Also, wo ist mein Sohn, Roger?“, Jamie bekam Panik, aber sie versuchte standhaft zu bleiben. Roger ließ sie nicht aus den Augen und schlich um sie herum. Langsam streichelte er ihre Wange und strich über ihr Haar. Sie war noch genauso schön wie früher… nein, sie war sogar noch schöner geworden. Sie sollte nun für immer hier bleiben, dafür würde er sorgen: „Du willst also deinen kleinen Sohn wieder in deinen Armen halten, ja? Du willst ihn mit deinem Liebhaber aufziehen und in Frieden und Liebe leben… vergiss es Jamie! Du kannst nicht alles haben… entweder Victor oder Sean… du musst dich entscheiden.“

 

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Paige versuchte sich in der Dunkelheit zu recht zu finden. Doch sie sah nicht einmal die Hand vor Augen. Sie konnte nicht erkennen wo sie war, noch wo Balthasar als nächstes auf sie lauerte. Die Hexe war sich sicher, irgendwo in der Unterwelt zu sein… nur wo? Und warum konnte sie sich immer noch nicht orben? Was war denn los? Was geschah mit ihr? Der Feuerschein in ihren Augen hatte ihr schon Angst gemacht, aber das alles hier war einfach zu viel. Sie wollte wieder nach Hause, es sollte nur ein Traum sein aus dem sie wieder aufwachen konnte. Nur tat einem im Traum nie etwas weh… Paige hätte aber vor Schmerzen schreien können. Es gab keine Stelle an ihrem Körper, die nicht nach einer Abkühlung verlangte. Nur ihr Herz… das wollte mehr… sie wollte Cole retten, egal wie. Er sollte nur leben und zwar mit ihr. Denn sie konnte ihn nicht umbringen. Egal, was er auch getan hatte… er war zurückgekommen und er liebte sie… Paige bettete, dass Cole es noch einmal schaffte, sich gegen seinen Dämon zur Wehr zu setzen. Denn alleine würde sie nicht nach Hause kommen. Sie brauchte ihn und wollte ihn in ihrer Nähe haben: „… Cole…“

 

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Sean ging hustend durch das alte Haus. Was plötzlich mit ihm los war, konnte er nicht verstehen. Er war doch immer gesund gewesen und auf einmal dieser Schmerz in seiner Brust. Das Weitergehen fiel ihm bei jedem Schritt schwerer und er schaffte es nur noch vorwärts zu kommen, indem er sich an der Wand abstützte. Doch er sah die Ecke nicht und ohne Halt sank er zu Boden. Da lag er nun… hustend und noch immer dieser Schmerz in seiner Lunge und seinem Herzen. Es hörte nicht auf, sondern wurde immer schlimmer… er hatte doch nur versucht ein glückliches Leben leben zu dürfen… ein Leben, in dem er seinen Vater kannte und nicht seine Mutter anflehen musste, ihm Geschichten über ihn zu erzählen… er hatte sich doch nur vorgenommen, seine Familie zu retten… doch das Glück gab es für sie drei wohl nicht… entweder er oder sein Vater… Jamie durfte nicht beide haben…

 

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Phoebe, Billie und Piper standen mit Victor und Darryl vor dem riesigen Tor, das sie alle überragte. Es war verschlossen, aber Piper hielt das nicht auf. Sie hob ihre Hände und sprengte sich ihren Weg frei. Dann gingen sie zu Fünft weiter und schritten durch die offene Haustür. Innen sahen sie nur die Dunkelheit und konnten nichts erkennen. Doch als Billie ihre Augen schloss und sich Fackeln und Kerzen vorstellte, tauchten diese mit einem mal überall auf. Darryl und Victor nahmen sogleich jeder eine der Fackeln aus den Halterungen an der Wand und folgten den drei Hexen die Treppe empor. Sie wussten zwar alle nicht, wo sie hingehen sollten… aber dann hörten sie etwas… ein Husten und ein leises Lachen…

Es fuhr ihnen allen in die Glieder, so als wüssten sie, dass sie in eine Falle getappt waren. Jemand wusste das sie hier waren und sie fanden diesen jemand…

Piper beugte sich zu Sean herunter und konnte seinen Schmerz sehen, der Phoebe fast zerriss. Der junge Mann lag von seinem Leid zerfressen auf dem Boden und stammelte irgendetwas vor sich hin. Die Hexen konnten ihn nicht verstehen… aber dann hörten sie dieses andere Husten und das Lachen…

 

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Jamie wusste, dass sie sich jetzt nicht vor der Entscheidung drücken konnte. Sie musste etwas sagen, sonst würde Roger beide töten… aber für wen sollte sie sich entscheiden… gab es denn keinen Ausweg, sie beide am Leben zu hal… doch…

Jamie sah Roger eindringlich an und stellte nun ihn vor die Wahl: „Du lässt Sean leben, aber auch Victor… dafür werde ich hier bleiben und… dich heiraten.“

 

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Cole hörte seinen Namen und versuchte noch einmal gegen den inneren Dämon zu kämpfen. Es kostete ihn viel Kraft und doch konnte er für einen Moment durchatmen. Aber das reichte nicht. Er musste Paige dazu bringen, ihn zu töten, sonst würde er durch Balthasar zum Mörder werden… er krabbelte auf allen Vieren zu Paige und strich ihr über die Wange. Seine Lippen berührten ihre Lippen und sie öffnete ihre Augen. Aber sie waren voller Tränen und spiegelten ihre Angst wider… sie konnte ihn nicht töten…

 

FORTSETZUNG FOLGT…

 

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