Folge 2.16

Folge 16 (29)

         Dämon oder nicht Dämon

         Demon or not demon

 

Roger war tot. Endlich tot und er konnte nie wiederkommen. Ihr Sohn hatte sie alle gerettet vor dem Bösen und Jamie konnte ihr Glück noch immer nicht fassen. Sie hatte Sean nicht mehr aus den Augen gelassen und lebte förmlich auf. Sie strahlte richtig und als sie ihr Baby im Krankenhaus wieder in die Arme schließen konnte waren diese Glücksgefühle wieder da. Das Leben hatte sie wieder und sie würde es niemals wieder eintauchen. Sie wollte glücklich werden und dieses Glück sollte heute beginnen. Sie blieb aus diesem Grund auch immer in der Nähe von Victor, von dem sie nicht mehr getrennt werden wollte. Sie schmiegte sich sogar wie eine Katze an ihn an und küsste ihn immer wieder. Jeder sollte sehen, dass sie zusammen gehörten und ihr Sohn Sean sah dies am liebsten. Er hatte seine Eltern wirklich noch nie so glücklich gesehen und nun kamen ihm die Tränen. Er versuchte diese zu verstecken und sich immer wieder umzudrehen, aber Victor ließ ihm keine Chance. Er nahm seinen älteren Sohn in die Arme und sagte ihm, dass er nicht weinen müsse: „Deine Mutter und ich sind nun immer zusammen und du wirst auch immer bei uns sein. – Wir lieben dich.“

„Ich liebe euch auch Dad und endlich habe ich euch Beide.“, Victor sah seinen Sohn skeptisch an und auch Jamie kam auf die Beiden zu…

 

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Jamie und Victor hatten eine Weile alleine sein sollen und zudem wollten alle Schwestern wieder durchatmen. Sie wollten zu ihren Kindern und Dämonen endlich mal vergessen. Denn war das ihr Leben? Immer nur im Kampf unterwegs und keine Zeit mehr für das eigentlich Wertvolle? Doch jetzt wollten sie sich diese Zeit gönnen. Es einfach versuchen, komme was wolle. Aus diesem Grund lag Paige nun auch auf Coles Schoss, der auf der Couch in ihrer gemeinsamen Wohnung saß. Seine Freundin lächelte er derweil nur an und streichelte ihr sanft über den Bauch. Ihr Sohn trat mittlerweile immer häufiger und er konnte es spüren: „Tony… suchen wir uns wirklich so einen Namen für unseren Kleinen aus?“

„Ich find ihn gar nicht so schlecht. Tony… ja, das mit dem Nachnamen wird nur die große Streitfrage. Matthews oder Turner? Ich bin ja für Matthews, denn Kinder sollten immer nach ihrer Mutter benannt werden.“, Paige warf Cole ein herausforderndes Lächeln zu, doch mit seiner Antwort hatte sie nicht gerechnet: „Heirate mich einfach, dann wäre dieses Problem aus der Welt geschafft.“

„Das war jetzt nicht wirklich ein Heiratsantrag oder?… also wenn, dann nehme ich ihn nicht ein, da musst du dir schon mehr einfallen lassen.“, Cole musste grinsen und beugte sich dann zu seiner Freundin runter, die er in diesem Moment einfach küssen musste.

 

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Phoebe war nur mit Piper und Billie mitgefahren, um Eva zu holen. Denn was immer Piper Billie sagen wollte, konnte sie noch nicht hören. Sie sehnte sich zudem nach Darryl und wollte endlich einmal wieder mit ihm zusammen sein. Die Hexe hatte sich auch schon überlegt wie sie ihn überraschen konnte. Sie wollte Eva ins Bett legen und einen romantischen Abend vorbereiten, aber die Rechnung hatte sie ohne ihre Tochter gemacht. Denn die kleine Eva war nicht einmal müde, sondern wollte wach sein und ihre Eltern auf Trapp halten. Was ihr auch gelang, denn Eva begann langsam ihre Fähigkeiten zu entfalten… Telekinese… sie wusste genau, was ihre Mutter als nächstes tun wollte und versuchte zu helfen. Aber woher soll ein kleines Kind wissen, was Sekt trinken heißt?… trinken ist trinken… und ihre Mutter sagte dieses Wort immer, wenn es Milch gab. Also brauchte Phoebe doch die Flasche von der Ablage…

 

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Piper wusste nicht, was sie zu Billie sagen sollte und begann erst einmal das Haus zu putzen. Aber dabei war sie nicht allein, denn Billie ging immer um sie herum und half wo sie nur konnte. Die Kinder waren doch schließlich bei ihren eigenen zukünftigen Ichs und die würden schon gut auf sich selber aufpassen. Piper dachte darüber aber in diesem Moment gar nicht nach. Die Hilfe von Billie war ihr unangenehm, da sie doch alleine sein wollte um noch einmal alles zu überlegen. Doch vielleicht sollte sie genau das nicht tun, sondern einfach mal beginnen zu leben. Nicht mehr für jeden Schritt die Konsequenzen sehen. Stattdessen das hier und jetzt einfach nur genießen, weshalb sie sich zu Billie umdrehte und ihr dabei zusah, wie sie Gläser einsammelte… jetzt oder nie…

Piper wusste, dass sie sich selber überwinden musste, aber es musste möglich sein. Die Gefühle waren doch da, also warum wehrte sie sich noch?… nur weil Mütter nicht lesbisch sein dürfen, sondern lieber einen neuen Mann finden sollten? So ein Blödsinn, das erkannte selbst Piper. Also gab sie sich selber einen Ruck und ging auf die junge Hexe zu, die sich stürmisch umdrehte und fragte, was sie als nächstes tun sollte: „Piper? Huhu, ich hab dir eine Frage gestellt… Piper? Hallo? Was soll ich jetzt machen?“

Piper wollte etwas sagen, aber die Worte blieben ihr im Hals stecken. Ach hätte Phoebe doch nur nichts gesagt, dann wäre es vielleicht einfacher… aber hätte es Piper dann je selber erkannt? Nein, sicherlich nicht… sie hätte sich weiter dagegen gesträubt und diese Unsicherheit musste sie jetzt auch besiegen, weshalb sie Billie doch eine Antwort gab: „Küss mich…“

 

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Sie konnte es immer noch nicht glauben. Dieser Junge hatte alles zerstört. Er hatte ihr das genommen, was sie als einziges je geliebt hatte… ihr eigener Sohn war tot. Gestorben durch die Hand dieses Jünglings… Aurora wusste nicht mehr weiter. Sie hatte überlebt, aber für wie lange?… Wenn jemand Roger töten konnte, dann würde dieser jenige auch nicht abwarten, um sie in Asche zu verwandeln. Sie würde verbrennen, so wie ihr Sohn…

Jamie… ja, sie war an allem Schuld gewesen. Wieso nur hatte Aurora in diese Hochzeit eingestimmt, anstatt die Schlampe einfach umzubringen? Es wäre doch gar nicht schwer gewesen. Aber nein, sie hatte es Roger zu Liebe nicht getan, sondern ihm einen Traum erfüllen wollen… einen Traum, der zerplatzt war wie eine Seifenblase, ohne das er überhaupt beginnen konnte. Aber nun war Schluss! Nun würde Aurora niemanden mehr beachten, sondern nur noch tun, was sie für richtig hielt. Jamie musste sterben, so wie ihr Sohn und alle Menschen, die hinter ihr standen. Sie würden schon sehen, was es ihnen einbringen sollte, sich gegen so eine alte Familie zu stellen. Eine Familie, fest verankert in der Unterwelt mit Einflüssen zu allem Bösen dieser Welt…

 

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Phoebe konnte die Flasche gerade noch festhalten, ehe Eva sie runterreißen konnte. Dann bückte sie sich zu ihrer Tochter runter und lächelte sie erschöpft an: „Hast du Durst mein Kleines? Keine Sorge, Mama hat da noch was für dich. Ich muss nur an den Kühlschrank, warte…“

Eva legte ihren Kopf schräg und fragte sich, was ihre Mutter jetzt schon wieder machte. Sie wollte doch trinken, also warum hatte sie die Flasche wieder weggestellt und was war eigentlich dieser Sekt? Die Kleine hatte dieses Wort noch nie gehört… aber das Geräusch der Tür kannte sie bereits. Ihr Papa war wieder da und Eva rollte sich durch die Küche. Phoebe verstand dieses Verhalten nicht, aber sie musste lächeln, weil sie ihre Tochter so süß fand. Genau wie Darryl, der auf einmal neben seiner Freundin stand und ihr einen großen Strauß Rosen in die Hand gab: „Ich dachte, die würden dir gefallen.“

Phoebe drehte sich sofort zu Darryl um und küsste ihren Freund. Er wusste immer, was sie gerade brauchte und jetzt war das die pure Romantik. Und wenn Eva nicht schlafen wollte, dann würde sie sich eben zu Dritt einen schönen Abend machen. Sie würden sich gemütlich auf die Couch legen und dort gemeinsam wohl auch einschlafen. Denn die letzten Tage hatten sie alle mitgenommen. Auch Eva war müde und froh darüber, dass sie wieder bei ihren Eltern sein konnte. Ihre Cousins hatten zwar mit ihr gespielt, aber nur hier war sie die Nummer eins. Neben ihrer Mutter natürlich, die Darryl fest in seinen Armen hielt. Das einzige was zwischen ihnen war, war Eva, die sich breit auf der Couch ausstreckte und mit ihren kleinen Händchen sowohl Darryls als auch Phoebes Shirt festhielt. So schlief sie dann auch nach einer Weile ein, was Phoebe nicht anders ging. Der ewige Kampf um Jamie und die neuen Gefühle ihrer Schwester für Billie hatten sie mitgenommen. Doch Darryl war noch wach und trug seine beiden Ladies in ihre Betten. Erst dann betrachtete er Phoebe noch einmal und wusste, dass er dies hier für immer haben wollte. Das war sein Leben und egal wie viele Dämonen sich auch dazwischen stellen wollten, gemeinsam würden sie jeden abwehren.

 

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Chris und Wyatt stehen im Kinderzimmer von Wyatt, das der Kleine jetzt wieder für sich hatte. Sie mussten mit ihm sprechen, denn als ältester Mann in der Familie musste er einige Aufgaben übernehmen: „Also noch mal. Tante Billie ist die Beste und wer was gegen sie sagt, der fliegt raus. Genauso haben Sean, Tony, Jenny und Allison hier nichts zu suchen. Eva, Penny und Kate sind nur so lange geduldet, bis sie anfangen rum zu zicken.“

„Wyatt, das verstehst du doch gar nicht alles auf einmal. Du kannst nicht von dir selbst erwarten, dass du überhaupt mit dieser ganzen Situation hier zu recht kommst.“, Wyatt musste Chris Recht geben, denn es war schon seltsam nun zu sich selber zu sprechen. Aber was sollte er anderes machen? Er wollte sich doch nur warnen und die Zukunft etwas ins Reine bringen. Doch Chris dachte allmählich, dass dies wohl nicht mehr die beste Idee war. Immerhin hatte sich schon etwas geändert und vielleicht würde das ja gut für sie sein… was Wyatt aber anders sah und seinen kleinen Bruder vor die Tür schleppte: „Es soll gut sein? Wie denn? Sean läuft frei rum. Unser Tony-Dämon kann mittlerweile bereits meine Freundin getötet haben und die Mädchen zerreißen sich sowieso in der Luft. – Was soll sich also bitte gebessert haben?“

„Na ja, Sean wächst doch jetzt bei Großvater auf und das heißt…“, Chris wollte das Positive in ihrer Lage sehen, aber für Wyatt gab es nur die negativen Punkte, die noch immer beseitigt werden mussten…

 

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Paige und Cole küssten sich voller Leidenschaft und wollten nicht mehr voneinander lassen. So lange waren sie getrennt gewesen, auch wenn sie nur zusammen sein wollten. Jetzt konnten sie es und würden das, was sie hatten, nicht mehr hergeben. Bis Paige wieder dieses Feuer in sich spürte und Cole ein Stück von sich drückte: „Ist alles in Ordnung? Du siehst so… Paige? Dein Blick sagt mir nichts Gutes. Was ist…“

„Ich glaube, meine Wehen beginnen…“, Paige und Cole waren beide verwundert über diese Äußerung. Doch scheinbar wollte der kleine Tony seine Mutter vorwarnen, damit sie nicht in allerletzter Minute im Krankenhaus erschien. Cole halt seiner Freundin also beim Aufstehen und sah ihr dann noch einmal tief in die Augen: „Damit das klar ist. Ich weiß, dass du dich ins Krankenhaus orben wirst… aber ich werde auf keinen Fall vor der Tür warten, so wie Darryl. Ich will bei dir sein und deine Hand halten. Ich will den ersten Atemzug meines Kindes miterleben und davon hält mich niemand ab.“

Paige warf sich Cole um den Hals und küsste ihn stürmisch, ehe sie im blauen Licht verschwanden…

 

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Jamie und Victor setzten sich mit Sean auf die Couch in ihrer Wohnung und sahen ihren Sohn fragend an. Was meinte er wohl damit, dass er nun beide von ihnen hatte? War das denn vorher nicht der Fall? War er nur bei Victor aufgewachsen ohne seine Mutter? Oder meinte er etwas anderes… „Ich weiß, dass es nicht mehr geschehen wird, aber ich kann es immer noch nicht vergessen… ich habe dich nie kennen gelernt, Dad. Dieser Roger hat dich umgebracht und Mum hat alles dafür getan, dass wenigstens ich überlebe… aber auch sie ist gestorben, als ich 14 wurde. Ich war auf einmal ganz allein und keiner meiner Schwestern wollte etwas mit mir zu tun haben… sie hielten mich alle für böse. Korrumpiert durch Roger… und Wyatt, Chris und Melinda denken das noch immer…“, Sean ließ seinen Kopf hängen und wieder kamen ihm diese Bilder in den Kopf. Es sah sich selber, wie er am Sterbebett seiner Mutter saß, die ihm noch sagte, wo er Zuflucht suchen sollte… aber das war alles vorbei. Er hatte seine Familie gerettet und nun musste er sich auf das neue Ziel konzentrieren…

Allerdings wollte er auch noch ein wenig Zeit mit seinen Eltern verbringen und das nachholen, was man ihm genommen hatte. Aber aus diesem Wunsch wurde nichts… denn der Raum wurde plötzlich in ein helles Licht getaucht, was Victor zurückschrecken ließ. Er wollte nicht, dass sich alles wiederholte. Seine Familie hatte doch bereits genug durchmachen müssen… Jamie und der kleine Sean wollten sich noch verstecken, als drei Menschen aus dem Licht traten. Der Mann und die beiden Frauen waren ungefähr so alt wie der erwachsene Sean und wendeten sich auch direkt an ihn: „Wir wissen es.“

 

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Piper spürte Billies Lippen auf ihren und hatte dieses seltsame Gefühl. Es fühlte sich einerseits so richtig an und andererseits auch falsch. Es war alles auf einmal… nur aufhören konnte sie nicht. Sie musste Billies Kuss erwidern und machte der jungen Hexe damit Hoffnungen auf eine wunderbare gemeinsame Zeit. Doch konnte Billie daran glauben?… aus Angst löste sie sich von Piper und sah dieser direkt in die Augen: „Ich liebe dich und dich zu küssen ist wie… ich schwebe auf einmal und alle meine Träume werden auf einmal wahr… aber… Piper, ich will nicht, dass du denkst, du musst das tun… oder dass du es nur tust, weil du es mal ausprobieren willst… Ich will dich nur ganz oder eben gar nicht. Ich kann auch lange darauf warten… aber ich kann es nicht ertragen, wenn du plötzlich merkst, dass du doch lieber wieder einen Mann haben willst… also…“

„Billie, ich habe dich gebeten mich zu küssen und ich habe noch immer Angst… aber ich will es. Ich will versuchen meine eigene Angst zu überwinden und dann mit dir zusammen sein. Wirklich zusammen sein. – Denn ich weiß, dass ich dich liebe, nur…“, mehr brauchte Piper nicht mehr zu sagen. Billie hatte schon genug gehört und schwebte wieder. Nur dieses Mal mit Piper zusammen.

 

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Cole hatte seine Freundin durch die Gänge des Krankenhauses gestützt und nun warteten sie in einem der Zimmer. Der Arzt wollte selber sehen, wie weit der Muttermund schon geöffnet war und wie lange sie noch in den Wehen liegen musste, ehe sie das Kind zur Welt bringen würde. Denn etwas machte den Schwestern und dem Doktor Sorgen… es war Paiges erste Schwangerschaft, aber sie schrie nicht vor Schmerzen. Sie sagte sogar selber, dass sie nur ein Ziehen spürte und nicht mehr. Während die andere Frau auf dem Zimmer sich dies nur wünschen konnte, denn ihre Schmerzen brachten sie fast um. Doch immer wieder vertrösteten die Ärzte die junge Frau, da die Wehen noch in zu großen Abständen kamen. Dies sah die Schwangere natürlich ganz anders und rief unaufhörlich nach ihrem Mann. Doch sie blieb allein, was Paige sehr zu Herzen ging. Sie musste sofort daran denken wie sie sich nun ohne Cole fühlen würde. Sie würde ihn wahrscheinlich verfluchen und ihm wünschen, er wäre nie geboren… aber dann würde es auch Tony nicht geben und sie würde sich nicht so glücklich fühlen. Sie konnte nur unaufhörlich lächeln, auch wenn es anstrengend war. Aber sie beruhigte sich auf diese Weise und gleichzeitig auch Cole… bis das Lächeln auf ihren Lippen verschwand: „Cole? Geh und hol die Schwester… ich glaube, es ist soweit.“

Cole rannte aus der Tür, während Paige von ihrer Zimmergenossin ausgelacht wurde: „Junge Dame, sie können doch nicht behaupten, ihr Kind kommt, wenn sie nicht einmal Wehen haben. Ich liege hier schon seit sechs Stunden und es ist immer noch nicht soweit.“

„Das tut… mir… ja wirklich Leid… aber… ah… ich bin… so…weit… AHH… COLE!!!“, auf ihr Rufen hin kam Cole zurück, aber ohne Schwester. Er hatte keine Ahnung, was er nun tun sollte… aber er war ja ein Mensch und Menschen müssen für Geburten doch auch einen Instinkt haben…

 

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Darryl streichelte Phoebe über den Arm und stellte sich vor, wie wohl ihre Zukunft sein würde. Sollte es ruhiger werden oder noch mehr Dämonen? Auf welche Schule würden sie ihre Tochter schicken? Würden Darryl und Phoebe beide weiterarbeiten können oder musste einer seinen Job aufgeben? Was würde Eva mal für einen Job haben oder hatte sie vielleicht auch noch mehr Geschwister… und in wen würden die sich wohl verlieben?… Ja, die Zukunft war ungewiss, aber es würde sie geben und sie hatten sie selber in der Hand. Sie hatten ihre Wünsche und Träume und Darryl hatte zwar keine genauen Vorstellungen… aber bis auf einen blutrünstigen Dämon als Schwiegersohn konnte er sich alles vorstellen und es auch gerne erleben…

 

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Cole saß bereits den kleinen Kopf und hielt diesen vorsichtig in seinen Händen. Seine Freundin würde schon alles richtig machen und er half nur seinem Sohn, das erste Mal das Tageslicht zu sehen… das war auch eigentlich nicht so schwer. Das viele Blut machte ihm als ehemaliger Dämon keine Probleme, denn es ging auch nicht darum, sondern nur um das neue Leben in seinen Händen. Er durfte es nicht zu fest halten, aber auch nicht zu lasch. Er durfte auch nicht an Tony ziehen und Paige damit helfen… denn er hatte Angst es zu übertreiben. Denn das kleine Baby in seinen Händen war sein Sohn. Die warm glühende Haut und die wenigen dunklen Haare auf dem Kopf…

„Das machen sie aber gut. Wollen sie die Nabelschnur gleich auch selber durchschneiden?“, Cole hatte nicht gemerkt, dass nun doch ein Arzt gekommen war. Er sagte dem werdenden Vater genau, was er machen sollte und zum Schluss legte Cole seinen gebadeten Sohn in die Arme der Mutter, in deren Kopf nur eine Frage brannte… Dämon oder nicht Dämon

 

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Aurora ging durch die verschiedensten Räume ihres Hauses, bis sie endlich vor dem Tor stand. Das Tor zur Unterwelt, das sie nicht verschlossen hatte. Es war immer bewacht worden, da das Böse selbst in diesem Tor hauste. Ein König… die Personifikation der Sonne… er hatte so viele Namen… ein Kommandant der Höllenarmee, dem sie immer gedient hatte. Er sollte es nun zu Ende bringen. Ihr Schicksal war besiegelt genau wie das aller anderen…

 

FORTSETZUNG FOLGT…

 

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